Das MehrGenerationsnHaus ist eine einzige Erfolgsgeschichte

Die Landesarbeitsgemeinschaft PRO EHRENAMT hat im Bürgerzentrum Mühlenviertel in der Richard-Wagner-Straße 6 (altes Stadtbad) in Saarbrücken eine neue Heimstatt.
Zugegeben, der Eingang ist etwas versteckt und unscheinbar, aber das, was dann für die Besucher zu Tage trat, hat sie schon überrascht. High-Lights sind die Zolnhofer-Halle, der "grüne" Innenhof und die modern und funktionstüchtig eingerichteten Seminar- und Büroräume in mitten des Gebäudekomplexes. Per Aufzug sind alle Flächen behindertengerecht erreichbar.
Rund 300 Personen haben die Gelegenheit genutzt, die neuen Räume der Landesarbeitsgemeinschaft zu entdecken und zu erleben. Verschiedene Vorführungen (Qui Gong, Schach, Malen) wurden präsentiert, viele Informationen gab es über die Aufgabengebiete von PRO EHRENAMT und natürlich die Entwicklung dieses Ensembles über die letzten zehn Jahre. Da war über die Idee, die Strategie, die Finanzierung, das Auf und Ab bei der Planung, die vielen Mosaiksteine, die letztlich zur Verwirklichung dieses "Traumes" führten, einiges zu hören. Der Verein "Leben im Mühlenviertel", aber auch die Gestaltung des Mehrgenerationenhauses waren wichtige Bausteine auf dem Weg zu einem Leuchtturmprojekt für die Stadtentwicklung in Saarbrücken.
Das Bürgerzentrum-Team hat bestens für das leibliche Wohl aller Besucher gesorgt. Ein gelungener Tag, bei dem die Landesarbeitsgemeinschaft PRO EHRENAMT ein buntes und informatives Bild abgab.

Hans Joachim Müller, Präsident der LAG Pro Ehrenamt, eröffnete am Samstag offiziell das Mehrgenerationenprojekt „Bürgerzentrum Mühlenviertel“ in Anwesenheit zahlreicher Ehrengäste. Ganz herzlich begrüßte er Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer, Staatssekretärin Elke Ferner, Staatssekretär Lennartz, Oberbürgermeisterin Charlotte Britz und Regionalverbandsdirektor Peter Gillo.

Ehrengast war auch Handball-Weltmeister Joachim Deckarm, die im Bürgerzentrum Mühlenviertel seine neue Heimat finden wird.

„Ein lang gehegter Traum wird mit der Fertigstellung dieses Projektes wahr", so Müller. Am 23. Mai 2001 ist das alte Stadtbad in Saarbrücken geschlossen worden und die Frage stand im Raum, was aus der "Bauruine"  mitten in Saarbrücken werden soll.  Müller zählte die verschiedenen Stationen auf, die bis zur Eröffnung des neuen Projektes durchlaufen werden mussten. Dazu gehörte die Gewinnung eines Investors, die Gründung des Vereins „Leben im Mühlenviertel“, der Zuschlag für das Mehrgenerationenhaus, die Beschaffung von finanziellen Mitteln wie z.B. bei der ARD-Fernsehlotterie, beim Bund oder beim Land und natürlich das Engagement vieler Ehrenamtlichen, insbesondere der beiden Vorstände PRO EHRENAMT und Leben im Mühlenviertel. "Unendlich viele Mosaiksteine mussten zusammengefügt werden, um dieses großartige Ergebnis zu erzielen , und unendlich viel Geduld oder Hartnäckigkeit", so Müller

Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer griff in ihrem Grußwort und in ihrem Dank an Hans Joachim Müller das Wort der Bundeskanzlerin „Wir schaffen das“ auf und sagte, dass dieses Projekt ein gutes Beispiel dafür sei, dass man etwas fast Unmögliches erreichen könne, wenn man wirklich daran glaube. „Was lange währt, wird endlich gut“ auch dieses alte Zitat habe habe sich hier im Mühlenviertel in besonderer Weise bewahrheitet. Lobend hob sie auch den Zusammenhalt der Bewohner und die unterschiedlichen Wohnformenmit Jung und Alt in dem Projekt Mühlenviertel hervor. 

Elke Ferner, Staatsekretärin vom Bundesfamilienministerium, ging auf ihre Jugenderinnerungen ein. Sie selbst war als junges Mädchen sehr oft schwimmen im alten Stadtbad und war natürlich auch enttäuscht als das Schwimmbad später geschlossen wurde. Jetzt ist sie froh, dass ihr Ort der Erinnerung wieder mit Leben gefüllt wird und sie in ihrer Funktion als Staatssekretärin einen Beitrag dazu leisten konnte. Ausführlich ging sie in ihrer Rede auf die Bedeutung des Miteinander in der heutigen Gesellschaft ein, weil der demographische Wandel eine neue Herausforderung im Zusammenleben darstellt.

Peter Gillo, Regionalverbandsdirektor von Saarbrücken, bezeichnete in seinem Grußwort das Projekt Mühlenviertel als einen gelungenen Ort der Inklusion, der vielen Menschen aus der Einsamkeit verhelfe und die Oberbürgermeisterin Charlotte Britz freut sich über die neue Initiative im Mühlenviertel, die das ganze Stadtquartier beleben wird.

Der Geschäftsführer der Laux-Immobiliengruppe, Kurt Bauer, stellte die große bauliche Herausforderung bei diesem Großprojekt heraus und freute sich, dass die Mischung aus Denkmalschutz und moderner Architektur doch gelungen scheint.

Jetzt heißt es für die Frauen und Männer von PRO EHRENAMT, die Weichen für ein gutes Zusammenleben im "neuen" Stadtbad zu stellen. Als erste Aktion ist am Samstag, den 5.November (von 10 - 16 Uhr) ein Tag der offenen Tür vorgesehen.  

Das Saarbrücker MehrGenerationenHaus lädt ein zum Sommerferienprogramm im Bürgerzentrum Mühlenviertel!

Ob Malen mit Acrylfarben, Origami, Holzarbeiten, Kalligraphie, Theater oder ein Mehrgenerationen-Upcycling-Workshop – wir haben ein kunterbuntes Programm vorbereitet und hoffen, dass für Euch alle etwas dabei ist!

Anmeldung/Info: Die Teilnahme an den Kursen ist kostenlos und nur mit vorheriger, schriftlicher Anmeldung über E-Mail möglich: mgh@pro-ehrenamt.de

Bitte geben Sie den Namen und das Alter des Kindes an sowie eine Postanschrift, Telefonnummer und eine E-Mail-Adresse, über die wir Sie auch kurzfristig kontaktieren können. Bei Rückfragen sind wir auch telefonisch erreichbar: Tel.: 0681/932 611 42.

Wir freuen uns auf Euch!

Sommerferienprogramm

Inklusvive KIta der Lebenshilfe; Tel. 0681-9805570, Email: .mueller-roli@lebenshilfe-sb.de

Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft, Tel .0681/379100, Email: info@dmsg-saarland.de

gps-Tagespflege und ambulanter Pflegedienst,Tel : 0681/68893600, Email: hans-peter.rottmann@gps-srp.de

Am Freitag war es denn wieder soweit. Eine große Pflanzaktion war in der Sulzbach- und Mozartstraße angesgt. Inzwischen sind 15 Baumscheiben zu bepflanzen, zu hegen und zu pflegen. Erfreulich ist, dass inzwischen drei neue Baumpaten dazugekommen sind. Die Pflanzaktion ist das eine, das andere ist die Pflege in den nächsten Wochen, das recheln und gießen, und das übernehmen die Bumpaten, zusammen mit den Mitarbeitern der LAG PRO EHRENAMT: Bleibt zu wünschen, dass die Baumscheiben nicht als Hundeklo zweckentfremdet werden.

Die Helfer am Freitag haben nach getaner Arbeit noch ein bißchen bei kühlen Getränken und Snacks zusammengesessen - natürlich mit gebührendem Abstand - und haben sich über die gelungene Aktion gefreut.

Wie schon in den letzten Jahren organisiert die Landesarbeitsgemeinschaft PRO EHRENAMT e.V. mit Unterstützung des Amts für Stadtgrün und Friedhöfe die Bumscheiben-Aktion im Mühlenviertel und sorgt damit für einen neuenund bunten Sommerlook. 

Wenn Sie bei unserer Baumscheiben-Aktion mithelfen wollen, sind Sie herzlich willkommen. Melden Sie sich bei unserer Quartiermanagerin Jennifer Winnen, Tel. 0681/93859-744.

Die Baumscheiben um die Bäume in der Sulzbach- und Mozartstraße sind eine Augenweide. Jetzt gehen wir daran, neue Pflanzen zu setzen, die Baumnscheiben zu pflegen und ggfs. auch neue Patenschaften zu ermöglichen. Wir sind sehr dankbar, dass sich bisher schon zwölf Baumpaten gefunden haben, die jeweils im überschaubaren Rahmen für diese Pflanzenidylle zuständig ist. Einmal die Woche heißt es jäten und gießen, Ob Lebenshilfe, Awo,  die Parität, Beohner des alten Stadtbades oder die Organisatoren selbst, alle legen mit Hand an und sorgen für ein freundliches Bild, wenn man in das Stadtquartier Mühlenviertel eintritt. Es sieht einfach bund und freundlich aus, in dieser Kante des Mühlenviertels in Saarbrücken. Ein erster Arbeitstermin ist der 3.Juli 2020, ab 14 Uhr.

Wenn Sie Interesse haben, nehmen Sie Kontakt mit Jennifer Winnen unserer Quartiersmanagerin. Sie steht Ihnen mit Rat und Tat zur Seite (Tel. 0681/93859-744, Email buergerzentrum@pro-ehrenamt.de.

Flyer

Man vermutet es garnicht hinter dem Gebäudekomplex des Alten Stadtbades in Saarbrückern-St.Johann. Es ist dort eine moderne Fassade zu sehen, die Baulichkeiten wirken sehr frisch und aufgeräumt. Ja, es sind dort 11o Wohnungen in anpruchsvoller Ausführung geschaffen worden, kleine und größere Wohnungen für Studenten, für Berufstätige, für Paare, Single, für Senioren.. 2016 ist diese Wohnanlage geschaffen worden. Von außen her ist die große, grüne Lunge bei der Richard-Wagner-Straße und Sulzbachstraße hervorzuheben. Aber viel idyllischer ist noch der begrünte Innenhof, der nur für die Bewohner und die Gäste des Bürgerzentrums Mühlenviertel zur Verfügung steht. Alle Besucher sind überrascht über dieses Kleinod, versteckt im Innern des Gebäude. Dazu kommt auch noch die denkmalgeschützte Mosaik-Wand des Saarbrücker Künstlers Fritz Zolhofer, die mit integriert ist (Zolnhofer-Cafe) Von Anbeginn haben wir unser MehrGenerationenHaus von PRO EHRENAMT dort mit integriert und es ist zu einer Begegnungsstätte geworden, die seinesgleichen im Saarland sucht. Mit der Paritätischen Gesellschaft (Tagespflege für demente Menschen), dem Verein für muskelkranke Menschen, dem Verein Leben im Mühlenviertel und der integrativen KITA der Lebenshilfe Saarbrücken haben wir Partnerschaften geschlossen, die das Haus und die Anlage beleben und bereichern. Garant in dieser Aufgabe ist unsere Quartiermanagerin Jennifer Winnen, die sich liebevoll um die Bewohner kümmert, viele Veranstaltungen und Einladungen anbietet und auch die alltäglichen Fragen und Probleme ernst nimmt. Nehmen Sie Kontakt zu Frau Winnen auf: Tel. 0681/93859-744, Email: buergerzentrum@pro-ehrenamt.de.

Wenn Sie Veranstaltungsräume für Tagungen, für Versammlungen oder attraktive Räume für Feiern und Geburtstage suchen, das Bürgerzentrum Mühlenvierl steht in jeder Zeit offen.

Flyer

Bürger im Stadtbadquartier, Bürger im Mühlenviertel und St.Johann sind jederzeit herzlich eingeladen!

Aushang

Konkrete Kleinarbeit, Visionen und bewusste Phantasien, dann wieder ganz konzentrierte Gruppenarbeit mit vielen kleinen Details, das waren die Haupt-Aspekte beim Workshop Mühlenviertel. Wo soll der Busbahnhof in Zukunft lokalisiert werden? Wie kann der Bestand an parkenden Autos verringert werden? Wie können wir mehr Grün in dieses Viertel bringen? Wie können wir die Innenhöfe schöner gestalten? Wie kann die Verkehrssituation ggfs. mit einer Nordumfahrung entspannt werden? Wie kann die Wohnqualität im Viertel verbessert werden? Wie kann die Verknüpfung zu anderen Stadtarealen (Nauwieser Viertel, Müggelsberg) verbessert werden? Wie kann der Beethovenplatz gestaltet werden? Wie kann das Mühlenviertel eine eigene Identität entwickeln?

Fragen auf Fragen auf Fragen, die im Laufe des anderthalbtägigen Workshops im und um das Bürgerzentrum Mühlenviertel mit vielen Detailfragen und –antworten besprochen werden konnten. Luca Kist mit seinem Team des Städtebaubeirates Saarbrücken, der den Workshop sehr gewissenhaft vorbereitet hat,  war sehr angetan von der Atmosphäre und der Intensität der Beratungen. „Aus meiner Sicht war das eine großer Schritt in die Zukunft des Mühlenviertels. Wir müssen aber auch am Ball bleiben.“ war sein Fazit. Auch Baudezernent Heiko Lukas und seine Stadt-Mannschaft haben sich in diese Fragen der Stadtentwicklung voll eingebracht. Letztlich galt der Hauptdank den engagierten 60 Bürgerinnen und Bürgern, die zunächst das Objekt der Planungen mit einem Stadtteil-Rundgang in Augenschein nahmen. Dann erfolgte eine objektive Bestandsaufnahme des Ist-Zustandes aus der Geschichte des Stadtteils und der Entwicklung in den letzten 30 – 40 Jahren. Ganz erstaunliche Details kamen zum Vorschein und sind dokumentiert worden, z.B. die Mühle am Sulzbach oder der Wasserfall am Sulzbach oder der frühere Volkspark beim jetzigen Simca-Tedox-Bereich.

Ankerprojekt und Pilotsituation für das Mühlenviertels ist der Umbau des alten Stadtbades St.Johann und die Positionierung des Bürgerzentrums Mühlenviertel. Dieser Eintritt in den Stadtteil muss noch stärker dokumentiert werden genauso wie auf der nördlichen Seite der Stadteingang aus Richtung Dudweiler. Da muss die Stadt Saarbrücken ihr Image aufpolieren und ein repräsentativeres Entré gestalten. Die ein- oder zweispurige Nordumfahrung an der Bahnlinie hin zum Hauptbahnhof ist auch eine Option, die mittelfristige umgesetzt werden könnte. Zur stärkeren Identifikation für das Mühlenviertel sollen blau-grüne Ankerzeichen durch das Viertel gesetzt werden.

Allen Beteiligten ist klar, dass diese Veränderungen nicht von heute auf morgen umgesetzt werden können, deshalb hat man in kurz-, mittel- und langfristige  Ziele unterteilt. Kurzfristig kann zum Beispiel die unhaltbare Verkehrssituation in der Richard-Wagner-Straße verändert werden (Flüsterasphalt, Blitzer-Säuler), kann und muss die Barrierefreiheit geleistet werden und auch mehr gezielter Radverkehr (Sulzbachtalstraße) mit einem Radparkhaus geschaffen werden. Spannend wird natürlich die Mobilitätsentwicklung sein, weg vom Auto, veränderter und verbesserte öffentlicher Nachverkehr. Radikalere Maßnahmen wären der autofreie Verkehr im Mühlenviertel, Tunnel von der Dudweiler Straße zur Martin-Luther-Straße und eine Park-and-ride-System mit guter ÖPNV-Anbindung.

Eine besondere Beratung galt der Umgestaltung des Beethovenplatzes. Da ist eine charmante Lösung mit neuer Gestaltung zur Dudweilerstraße entwickelt worden, die als Kompromiss gegen eine radikalere Tiefgaragenlösung stehen könnte. 

All diese Ergebnisse werden zusammen mit der Ergebnissen einer Bürgerbefragung aus dem Frühjahr jetzt zusammengefasst und sollen Vorlage für ein Stadtentwicklungskonzept werden, das über die Gremien zu einem Stadtratsbeschluss für die Umwidmung du Umgestaltung des Mühlenviertels zu einem Wohnviertel mit eigenem, charmanten Charakter führen soll und kann.

Die beteiligten Bürger hoffen sehr, dass diese Vorschläge nicht nur zu Papier gebracht werden, sondern alsbald in die Umsetzung gelangen.

Es war auf jeden Fall ein toller Auftakt, der bei den Beteiligten viel Freude und Enthuisiasmus erzeugt hat.

 
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