Bundesfamilienministerin Lisa Paus hat sechs Mehrgenerationenhäuser mit dem Bundespreis Mehrgenerationenhaus #GemeinsamMehr ausgezeichnet. Die Preisverleihung bietet Einblicke in die Arbeit der Mehrgenerationenhäuser und zeigte auf, in welch beeindruckender Weise die Häuser mit aktuellen Herausforderungen umgehen.  „Mit dem Wettbewerb wollen wir den Mehrgenerationenhäusern und ihren haupt- und ehrenamtlich Aktiven Danke sagen. Und wir wollen der breiten Öffentlichkeit zeigen, wie kreativ und vielfältig das Engagement der Mehrgenerationenhäuser ist. Die Mehrgenerationenhäuser stehen für ein spürbares Mehr an Lebensqualität für Jung und Alt. Sie schaffen ein Mehr an Gemeinschaft und Verbundenheit in den Nachbarschaften. Dieses Miteinander ist gerade heute enorm wichtig. Denn die aktuellen Herausforderungen, vor die uns die Corona-Pandemie und der Krieg in der Ukraine stellen, können wir nur gemeinsam im gesellschaftlichen Zusammenhalt bewältigen. Ich bin sehr dankbar für den Beitrag, den die Mehrgenerationenhäuser dazu leisten.“  
Über das Bundesprogramm Mehrgenerationenhaus Im Bundesprogramm „Mehrgenerationenhaus. Miteinander – Füreinander“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend werden bundesweit rund 530 Mehrgenerationenhäuser gefördert. Als lokale Begegnungsorte setzen sie sich für ein Miteinander der Generationen und für gesellschaftlichen Zusammenhalt ein. Gemeinsam mit den Kommunen und weiteren Partnern entwickeln die Mehrgenerationenhäuser Angebote für die Bedarfe der Menschen vor Ort. Die Häuser tragen mit ihrer Arbeit zu einem attraktiven Wohn- und Lebensumfeld im städtischen wie im ländlichen Raum bei und leisten einen wichtigen Beitrag zur Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse in Deutschland.
Weitere Informationen zum Programm finden Sie unter www.mehrgenerationenhaeuser.de
 

Die Landesarbeitsgemeinschaft PRO EHRENAMT betreibt seit 2008 das Mehrgenerationenhaus in Saarbrücken.

Viele Initiativen sind dort geboren und Projekte angepackt worden. Das MGH ist ganz eng verknüpft mit dem Bürgerzentrum Mühlenviertel (altes Stadtbad von Saarbrücken)

Viele spannende Projekte sind dort schon umgesetzt worden. Das MGH wird vom Bundesfamilienministerium gefördert.

Stellenausschreibung 

Seit der Einführung im Jahr 2011 haben sich mehr als 400.000 Menschen im Bundesfreiwilligendienst engagiert. Im Jahresdurchschnitt nutzen ca. 40.000 Frauen und Männer die vielfältigen Angebote des BFD. Vor 10 Jahren wurde der Wehr- und Zivildienst ausgesetzt und der Bundesfreiwilligendienst eingeführt. Das Besondere: In den vergangenen 10 Jahren gehörten 25 bis 30 Prozent der Freiwilligen der Altersgruppe der über 27-Jährigen an. Das zeigt, dass das Angebot eines Freiwilligendienstes für Bürgerinnen und Bürger jeden Alters ein großer Erfolg ist. Viele Berufstätige nutzen die Chance zur Neuorientierung, die ihnen ein Bundesfreiwilligendienstjahr eröffnen kann.

Heute stehen den Interessierten bundesweit über 78.000 Einsatzstellen zur Verfügung. Ob Sie Kindern beim Lernen helfen, ältere Menschen unterstützen, Flüchtlingen zur Seite stehen, Menschen ohne Wohnsitz bei Behördengängen helfen, sich im Zivil- und Katastrophenschutz engagieren, in der Kultur- und Denkmalpflege aktiv sind oder im Bereich des Umweltschutzes und der Bildung zur Nachhaltigkeit  – die Einsatzorte und -felder sind so abwechslungsreich, wie die Menschen, die sie mitgestalten.

Dies zeigt umso mehr, dass eine lebendige Demokratie vom Mitmachen lebt. Davon, dass sich Menschen freiwillig für andere und für unsere Gesellschaft engagieren. Freiwilliges Engagement ist ein wichtiges Element einer starken Zivilgesellschaft.

Wir haben im MehrGenerationenHaus sehr gute Erfahrungen mit einer jungen Frau (Katarina Schommer) gemacht, deren Dienstzeit aber mit dem 30.Juni zu Ende gegangen ist.

Wir suchen eine/einen neuen "BUFDI"

Das Saarbrücker MehrGenerationenHaus lädt ein zum Sommerferienprogramm im Bürgerzentrum Mühlenviertel!

Ob Malen mit Acrylfarben, Origami, Holzarbeiten, Kalligraphie, Theater oder ein Mehrgenerationen-Upcycling-Workshop – wir haben ein kunterbuntes Programm vorbereitet und hoffen, dass für Euch alle etwas dabei ist!

Anmeldung/Info: Die Teilnahme an den Kursen ist kostenlos und nur mit vorheriger, schriftlicher Anmeldung über E-Mail möglich: mgh@pro-ehrenamt.de

Bitte geben Sie den Namen und das Alter des Kindes an sowie eine Postanschrift, Telefonnummer und eine E-Mail-Adresse, über die wir Sie auch kurzfristig kontaktieren können. Bei Rückfragen sind wir auch telefonisch erreichbar: Tel.: 0681/932 611 42.

Wir freuen uns auf Euch!

Sommerferienprogramm

Angefangen hat alles kurz vor den Weihnachtsferien 2020, als das Saarbrücker Mehrgenerationenhaus mitten im zweiten Lockdown einen Anruf von Frau Mechtild Diepers, Orchestermitglied des Saarländischen Staatstheaters, bekam. Sie fragte nach, ob wir vielleicht Bedarf an einer Art zeitlich begrenzten Online-Nachhilfe-Unterstützung hätten. Durch ausfallende Proben und Konzerte habe sie etwas freie Zeit und würde sich gerne (solange diese Situation andauert) ehrenamtlich engagieren. Nur ein paar Tage zuvor erreichte uns die Anfrage einer Mutter (alleinerziehend, berufstätig), die dringend nach einer Nachhilfe für Grundschüler/innen suchte und große Sorge hatte, dass ihr Sohn durch die Schulschließungen und das „Lernen auf Distanz“ den Anschluss verlieren könnte. Was für ein schöner Zufall!

Schnell waren Mutter, Sohn und Frau Diepers „zusammengebracht“, um sich erst einmal kennenzulernen und zu schauen, ob diese Art der digitalen Unterstützung überhaupt funktionieren könne. Und wie sich herausgestellt hat: Es funktioniert richtig  gut!

Noch im alten Jahr haben sich alle zu einem ersten Kennenlern-Spaziergang (natürlich mit Maske und Abstand) getroffen. Daraufhin fanden bis jetzt mehrmals die Woche digitale Lerntreffs und manchmal auch Treffen unter freiem Himmel statt.

Die Mutter ist ganz begeistert, mit wie viel Engagement und Kreativität Frau Diepers bei der Sache ist und sich immer wieder neue Dinge einfallen lässt, wie z.B. eine Lernschnitzeljagd am Staden oder eine selbst konstruierte Kipphalterung fürs Handy, die im heruntergeklappten Modus ermöglicht, dass nicht das Gesicht, sondern das Arbeitsblatt des Schülers aufgenommen wird. Tischmarkierungen sorgen dabei für den richtigen Abstand zwischen Handy und Arbeitsblatt.

Frau Diepers wiederum findet es toll, wie sehr die Mutter das digitale Lernen unterstützt, den Arbeitsplatz vorbereitet, Arbeitsblätter ausdruckt, für die Einhaltung der Termine sorgt und ihren Sohn immer wieder motiviert und ermutigt mitzumachen – auch wenn er mal keine Lust aufs Lernen hat. Gerade beim Online-Unterrichten von so jungen Schülerinnen und Schülern sei dies unglaublich wichtig, betont Frau Diepers. Zudem sei ihr kleiner Schützling sowieso ein ganz toller Junge und mache immer super mit …

Man spürt sofort, dass hier alle mit viel Herz dabei sind. Die ehrenamtliche Arbeit macht Frau Diepers großen Spaß und sie hat bereits eine Kollegin des Orchesters angesteckt. Frau Karla Beyer engagiert sich seit Anfang des Jahres ebenfalls in diesem Bereich bei uns und unterstützt einen Abiturienten beim Lernen zu Hause und dem ganzen organisatorischen und technischen Drumherum. 

Im Namen des ganzen Teams, der beiden Schüler und der Mütter sagen wir den beiden Musikerinnen ganz herzlich

DANKE

für diese tolle Idee und das kreative Engagement!

Freiwillig Engagierte leisten in den Mehrgenerationenhäusern einen unverzichtbaren Beitrag. Sie sind es, die gemeinsam mit den Hauptamtlichen das Leben in den Häusern gestalten und damit auch zum Erfolg des Bundesprogramms beitragen.

Wir schreiben für das Frühjahr 2021 eine Stele für eine junge Frau oder einen jungen Mann aus.

Ausschreibung

"Ich bin mir sicher, dass wir damit viele kleine und große Forscherinnen und Forscher für naturwissenschaftliche Zusammenhänge begeistern können", sagte die Staatssekretärin bei der Übergabe der Starterboxen im Bürgerzentrum Mühlenviertel in Saarbrücken.

In  140 Mehrgenerationenhäusern sind diese Experimentierkästen deutschlandweit vergeben worden. Die Boxen enthalten diverse Materialien, mit denen Jung und Alt gemeinsam im weiten Feld der Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik - kurz MINT genannt - lernen und experimentieren können.

"Lassen Sie bitte nicht nur die Jungs damit spielen, auch die Mädchen können und sollen den Zugang zu den Naturwissenschaften finden", sagte die Saarbrücker Bundestagsabgeordnete zum Abschluss.

Unser Bild zeigt Staatssekretärin Elke Ferner mit den Mitarbeiterinnen im Bürgerzentrum Mühlenviertel in Saarbrücken.

hier ist das Dezember-Programm

Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig feiert am 9.März 2017 in Berlin mit mehr als 600 Gästen das Bundesprogramm Mehrgenerationenhaus, das im Januar 2017 unter dem Motto „Wir leben Zukunft vor" an den Start ging. Eines dieser Mehrgenerationenhäuser ist bei uns im Bürgerzentrum Mühlenviertel angesiedelt. 

„Die Mehrgenerationenhäuser leisten wertvolle Arbeit für unsere Gesellschaft und sind aus den Städten und Gemeinden nicht mehr wegzudenken. Deshalb freue ich mich, dass wir mit dem neuen Bundesprogramm nicht nur das Erfahrungswissen eines Großteils der bisher geförderten Häuser erhalten, sondern sogar mehr als 100 zusätzliche Mehrgenerationenhäuser fördern können. Die große Unterstützung des Bundestages über alle Parteigrenzen hinweg zeigt: Die Kompetenz der Mehrgenerationenhäuser wird überaus geschätzt, gerade wenn es darum geht, die Kommunen zukunftsfest auszurichten" so Schwesig. 

Das Bundesprogramm Mehrgenerationenhaus hat eine Laufzeit von vier Jahren. Das Budget beläuft sich auf insgesamt 17,5 Millionen Euro. Jedes Haus erhält - wie in den Vorläuferprogrammen einen jährlichen Zuschuss von 40.000 Euro. Davon zahlt der Bund 30.000 Euro; die weiteren 10.000 Euro übernehmen Kommune, Landkreis und/oder Land, in diesem Fall je 5.000 € die Stadt Saarbrücken und der Regionalverband Saarbrücken.  

Bundesweit können rund 550 Mehrgenerationenhäuser am neuen Bundesprogramm teilnehmen. Mit ihrer Arbeit für alle Generationen unterstützen Sie ihre Kommune noch enger als zuvor bei der Gestaltung des demografischen Wandels. 

 

 „Wir leben Zukunft vor" – unter diesem Motto geht am 1. Januar 2017 das neue Bundesprogramm Mehrgenerationenhaus an den Start. Bundesweit rund 550 Einrichtungen wurden ausgewählt und werden für einen Zeitraum von vier Jahren gefördert. 

Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig betont: „Die Mehrgenerationenhäuser leisten wertvolle Arbeit für unsere Gesellschaft und sind aus vielen Städten und Gemeinden nicht mehr wegzudenken: Hier treffen sich Jung und Alt, sie lernen voneinander, sind gemeinsam aktiv und machen sich zusammen für ihre Interessen vor Ort stark. Deshalb freue ich mich, dass wir mit dem neuen Bundesprogramm nicht nur das Erfahrungswissen der bisher geförderten Häuser erhalten, sondern sogar mehr als 100 zusätzliche Mehrgenerationenhäuser fördern können. Die große Unterstützung des Bundestages über alle Parteigrenzen hinweg zeigt: Die Kompetenz der Mehrgenerationenhäuser wird überaus geschätzt, gerade wenn es darum geht, die Kommunen zukunftsfest auszurichten", so Schwesig.  

Durch die Aufstockung der Haushaltsmittel um jährlich 3,5 Millionen Euro können künftig nicht nur mehr Einrichtungen gefördert werden. Ein weiteres Ziel des neuen Bundesprogramms ist es, gemeinsame Qualitätskriterien für alle Häuser zu entwickeln, zu erproben und einzuführen.

Außerdem sollen die Mehrgenerationenhäuser künftig noch flexibler werden, um auf die verschiedenen demografischen Herausforderungen vor Ort reagieren und die richtigen Lösungen finden zu können. Durch enge Abstimmung mit den Kommunen sollen sich die Häuser noch stärker an die lokalen Bedürfnisse anpassen. Orientiert am Sozialraum, gemeinsam mit Partnern und mit der großen Unterstützung der vielen freiwillig Engagierten werden die Mehrgenerationenhäuser ihre Erfolgsgeschichte fortschreiben. 

Alle schon bisher geförderten Häuser werden ihre Arbeit nach dem Jahreswechsel weiterführen können. Neue Einrichtungen starten bis spätestens April 2017. Jedes Mehrgenerationenhaus erhält einen jährlichen Bundeszuschuss in Höhe von 30.000 Euro. Hinzu kommen 10.000 Euro seitens der Kommune bzw. des Landes.

Das Mehrgenerationenhaus in der Richard-Wagner-Straße 6 (Bürgerzentrum Mühlenviertel) gehört zu den 550 MGH's, die gefördert werden.  

Weitere Informationen finden Sie unter <link typo3 www.mehrgenerationenhaeuser.de>www.mehrgenerationenhaeuser.de.

Die Staatssekretärin im Bundesfamilienministerium, Elke Ferner, hat dem Mehrgenerationenhaus in der Ursulinenstraße in Saarbrücken einen Besuch abgestattet und sich über die Fortschritte für unser Bürgerzentrum Mühlenviertel informiert. Zusammen mit ihrer Abteilungsleiterin Kopp war die Saarbrücker Bundestagsabgeordnete sehr angetan von den Fortschritten und der Zukunftsperspektive im alten Stadtbad in Saarbrücken.

Zusagen für den Fortbestand des MGH's konnte sie nicht überbringen, aber sie stellte dar, dass in ihrem Etat die 16 Millionen für die 380 Mehrgenerationenhäuser in Deutschland eingestellt sind. Letztlich müssen die Haushaltsberatungen der Bundesregierung dies im Herbst bestätigen. Wenn dies geschieht, können wir mit dem Fortbestand bis 2017 rechnen.

Die Projektförderung für die Mehrgenerationenhäuser endet offiziell am 31.12.2014. Es hängt ein Damokles-Schwert über uns. Gerade für die Verbindung mit dem Mehrgenerationen-Wohnkomplex und unserem Bürgerzentrum ist der Fortbestand des MGH enorm wichtig.

Großes Augenmerk legte die Staatssekretärin, die in jungen Jahren im Saarbrücker Stadbad ihr Freischwimmer-Abzeichen abgelegt hat, auf die Vernetzung und den guten Zusammenhalt in unserem MGH. Nach den Planungen für die Zukunft in der Kleinen Schwimmhalle wird das Bürgerzentrum Mühlenviertel mit Sicherheit ein Kleinod und ein Leuchtturmprojekt werden.

Im ersten Bauabschnitt wird mit Hochtouren an der Fertigstellung der Saarbrücker Stadt-KITA gearbeitet. Am 1.Juli soll der Startschuss fallen.

Seit Juni hat sich unsere Jugendwerkstatt zu einem kleinen „Kunstatelier“ gewandelt - dank Herrn Evgeni Hartwahn. Über unseren Kooperationspartner, das „Russische Haus“ konnten wir den Diplom-Graphiker, Künstler  und Dozenten (VHS) für Kunst- und Zeichen- Malunterricht für das  MGH gewinnen. Herr Hartwahn unterrichtet im Rahmen der Nachmittagsbetreuung Kinder und Jugendliche in den Techniken des Zeichnens und Malens.

Außerdem gibt er seinen Schülern Einblicke in die Kunstgeschichte.

Er hat mit viel Liebe und künstlerischem Geschick diesen „Kellerraum“ ausgestaltet und die Wände mit vielen Bildern seiner Schüler und eigenen Kunstwerken geschmückt.

An drei Nachmittagen in der Woche ist Herr Hartwahn im Haus und Kinder können sich gerne an uns wenden, wenn sie Lust am Zeichnen und Malen haben.

Sozialministerium unterstützt  Projekt  „Leben im Mühlenviertel“ der Landesarbeitsgemeinschaft PRO EHRENAMT e.V

Sozialminister Andreas Storm hat heuteHans Joachim Müller, Präsident der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) PRO EHRENAMT e.V., einen Bescheid  über 102.600,00 Euro für das Projekt „Leben im Mühlenviertel“ überreicht. 

Das barrierefreie und behindertengerechte Projekt „Leben im Mühlenviertel - Wohnen, Arbeiten, Leben, mit jung und alt, mit und ohne Handicap“ umfasst eine Mehrgenerationenwohnanlage, die Integration von Kinderbetreuung und Betreutem Wohnen. Die Bereitstellung von verbilligten Wohnräumen für Studenten, die sich ehrenamtlich im Projekt engagieren, einer Demenzstation und Wohnungen für behinderte Jugendliche sind ebenfalls vorgesehen. Die Schaffung von gemeinsamen Flächen für alle Generationen ist gewährleistet, da das Bürgerzentrum für Treffen, Veranstaltungen, Ruhezone, Internet-Café, für sportliche und musische Aktivitäten von Bewohnern der Wohnanlage und der St. Johanner Stadtteil-Bevölkerung genutzt werden können. Insoweit findet das Konzept des Mehrgenerationenhauses, das mit großem Erfolg derzeit von der LAG PRO EHRENAMT in der Ursulinenstraße umgesetzt wird, im neuen Stadtbad seine nachhaltige Fortführung

„Das Gesamtkonzept der Mehrgenerationenwohnanlage ist lobenswert, da sich in dem neuen Bürgerzentrum alle Menschen treffen können und das Zusammenleben unterschiedlicher Generationen ermöglicht wird“, sagte Minister Storm bei der Bescheidübergabe in Saarbrücken.

Das Projekt „Leben im Mühlenviertel“ auf dem Areal des Stadtbades Saarbrücken liegt in unmittelbarer Nähe zum Stadtkern. Das neue Bürgerzentrum im Mühlenviertel wird eine zentrale Anlaufstelle für alle Freiwilligen und Ehrenamtler in Saarbrücken werden

Hintergrund:

Die LAG PRO EHRENAMT e.V. hat sich zum Ziel gesetzt, das gemeinnützige Wirken in den Bereichen Soziales, Kultur, Sport, Kirche, Politik, Natur, Umwelt und Hilfsorganisationen durch eigene und Aktivitäten der Mitgliedsverbände zu fördern.

Für weitere Fragen zur Medien-Info stehen wir Ihnen gerne unter Telefon (0681) 501 3097 oder presse@soziales.saarland.de zur Verfügung.<o:p></o:p>

Ausgegeben: 19. September 2013

So entwickeln wir unser MGH in das Bürgerzentrum Mühlenviertel

Freudig und aufgeregt nahm der Präsident von PRO EHRENAMT, Hans Joachim Müller, den Bewilligungsbescheid über 102 600 Euro von Sozialminister Andreas Storm entgegen.

Auch die anderen Vorstandsmitglieder und Mitarbeiter von PRO EHRENAMT verfolgten die Übergabe in einer kleinen Feierstunde in den Geschäftsräumen in der Nauwieser Straße 52 in Saarbrücken.

Der Präsident erläuterte das Werden und die Entwicklung der Projektidee, im ehemaligen Stadtbad Saarbrücken ein Bürgerzentrum zu schaffen. Die Gemeinschaftseinrichtungen für die Wohnbevölkerung in dem neuen Projekt, aber auch für die Besucher des Mehrgenerationenhauses bilden den Kern dieser gesellschaftspolitisch neuen Ausrichtung. PRO EHRENAMT wird dazu seine organisatorischen Aufgaben bündeln und erhält  zum ersten Mal eine richtige Heimstatt, das Bürgerzentrum Mühlenviertel. Die Geschäftsstelle der LAG PRO EHRENAMT, des Vereins Leben im Mühlenviertel, des Mehrgenerationenhauses und der Stiftung Bürgerengagement Saar sind dann unter einem Dach vereint.

Die Landesregierung unterstützt das Mehrgenerationen-Wohnprojekt im ehemaligen Stadtbad Saarbrücken mit einer Summe von 102 600 Euro für die Gemeinschaftseinrichtungen.

Das barrierefreie und behindertengerechte Projekt "Leben im Mühlenviertel - Wohnen, Arbeiten, Leben, mit alt und jung, mit und ohne Handicap" umfasst eine Mehrgenerationenwohnanlage, die Integration von Kinderbetreuung und Betreutem Wohnen. Die Bereitsstellung von verbilligten Wohnräumen für Studenten, die sich ehrenamtlich im Projekt engagieren, eine Tagespflege für demente Menschen und Wohnungen für behinderte Jugendliche. Zentrum werden aber die Gemeinschaftseinrichtungen werden, wo Treffen, Veranstaltungen, Internetcafe, Ruhezone, sportliche und künstlerische Aktivitäten stattfinden werden. Ein Cafe direkt bei der großen denkmalgeschützten Zolnhofer-Mosikwand ist die Krönung dieser Planungen.

Dies ist ein Leuchtturmprojekt für das Saarland und sucht in dieser Ausprägung und Intensität Vergleichbares in der Bundesrepublik.

Damit ist für die Landesarbeitsgemeinschaft PRO EHRENAMT eine wesentliche Lücke in der Finanzierung des neuen Bürgerzentrums in der Richrad-Wagner-Straße/Mozartstraße geschlossen. Weitere Unterstützung kommen vom Bundesfamilienministerium und der ARD-Fernsehlotterie.

Der Verein "Leben im Mühlenviertel" ist mit der LAG PRO EHRENAMT in die Philosophie des Gebens und Nehmens eingebunden und wird auch mit vereinten Kräften das Zusammenleben im Bürgerzentrum Mühlenviertel umsetzen. Es werden Studenten dort wohnen, behinderte Menschen und Menschen verschiedener Altersgruppen. Eine KITA ist in diesem Komplex geplant und eine Pflegstation für ältere Menschen.

Wesentlich ist die ehrenamtliche Zusammenarbeit und die Unterstützung durch die vielen Kooperationspartner von PRO EHRENAMT , die jetzt schon im Mehrgenerationenhaus in der Ursulinentraße 22 aktiv sind. Unerlässlich auch die Funktion unserer "Kümmerer", die das Zusammenleben und Zusammenwirken wesentlich beeinflussen und steuern können.

MehrGenerationenHaus Saarbrücken

500 Mehrgenerationenhäuser in ganz Deutschland - damit haben wir unser Ziel erreicht und in ganz Deutschland flächendeckend Orte für ein neues Miteinander der Generationen geschaffen", erklärte die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Ursula von der Leyen, Ende Januar 2008. Aus insgesamt 1700 Bewerbungen wurden 500 Mehrgenerationenhäuser ausgewählt, die mit ihren Konzepten überzeugen konnten.

Derzeit engagieren sich bundesweit Menschen fast jeden Alters in rund 8000 attraktiven Angeboten in den Mehrgenerationenhäusern. Das Aktionsprogramm Mehrgenerationenhäuser geht inhaltlich und methodisch neue Wege:

Es fördert das Miteinander und den Austausch der Generationen und schafft ein nachbarschaftliches Netzwerk familiennaher und generationenübergreifender Dienstleistungen. Dazu aktiviert es bürgerschaftliches Engagement auf innovative Art und Weise. Das Programm beschreitet neue Wege der Vernetzung und der gegenseitigen Qualifizierung: Patenschaften, Leuchtturmhäuser und regionale Verbünde stärken den Ausbau der Dienstleistungen und das Miteinander der Generationen. Jedes Mehrgenerationenhaus kann bis zu fünf Jahre 40.000 Euro Förderung jährlich erhalten. Hierfür muss sichergestellt sein, dass das geförderte Mehrgenerationenhaus auch nach der Förderzeit fortbesteht.  Das Bundesfamilienministerium hat das Programm im November 2006 gestartet. In jedem Kreis und in jeder kreisfreien Stadt sollte mindestens ein Mehrgenerationenhaus entstehen.
Mit zusätzlichen Mitteln aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) konnte die Anzahl der Häuser im Aktionsprogramm von zunächst geplanten 439 auf 500 aufgestockt werden. Die Fördersumme steigt somit auf 100 Millionen Euro. 

Zwischenzeitlich hat das Bundesfamilienministerium auch die Landkreise und Gemeinden in die Pflicht genommen. Das Ministerium ist nur dann bereit, das Programm bis 2014 zu verlängern, wenn die Stadt Saarbrücken und der Regionalverband Saarbrücken jeweils mit 5 000 € die Verantwortungen mittragen. Stadt und Regionalverband haben diese Förderung zugesagt.

An der Veranstaltung in der HTW haben etwa 110 Personen teilgenommen, also eine gute Resonsanz. Die Vertreter aus den Landtagsfraktionen stellten die Bedeutung der Mehrgenerationenhäuser heraus und lobten die Konzeption.

Gleichwohl geht es aber um die Fortbestand dieser glänzenden Initiative. Die acht Mehrgenerationenhäuser aus dem Saarland präsentierten ihre Aufgaben und Ziele eindrucksvoll und gaben auch einen Ausblick in die Zukunft (Resolution).

Der Vertreter aus dem Bundesfamilienministerium, Abteilungsleiter Dieter Hackler, konnte aber keine Hoffnung machen, ob und wie die MGH's nach 2014 bezuschusst werden oder überhaupt aufrecht erhalten bleiben.

Es gilt, für die saarländischen Mehrgenerationenhäuser eine tragfähige Lösung zu finden.

Flyer

Resolution

MGH und MGW

Der Deutsche Berufsverband für Soziale Arbeit, Landesverband Saar hat sich ein wichtiges Thema vorgenommen: Mehrgenerationenansatz als Zukunftsperspektive. Zusammen mit der Hochschule für Technik und Wirtschaft und den saarländischen Mehrgenerationenhäusern in Merzig, Schwalbach, Nohfelden, Neunkirchen, Homburg, Saarlouis und Saarbrücken werden wichtige Themen aufgegriffen und bearbeitet: Alter und Pflege, Integration und Bildung, Haushaltsnahe Dienstleistungen, Freiwilliges Engagement und alternative Wohnformen.

Die Initiative ging vom Bundesvorsitzender des DBSH, Michael Leinenbach, aus.

Der Abteilungsleiter für "Ältere Menschen"im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dieter Hackler, wird die Position auf Bundesebene erläutern. Die Mehrgenerationenhäuser im Saarland hoffen, dass die hervorragende Arbeit im Bürgerengagement über das Jahr 2014 fortgeführt werden wird.

Die Veranstaltung findet in der Hochschule für Technik und Wirtschaft, Rastpfuhl 12 a, 66113 Saarbrücken statt. Beginn ist um 14 Uhr, Abschluss gegen 17 Uhr 30.

Tagungsflyer 

Unser Vortrag

Resolution

Unser MGH steht allen offen

Unser Mehrgenerationenhaus in der Ursulinenstraße 22 in Saarbrücken gibt seit dem 1.Januar 2008 Raum für Begegnungen, gemeinsame Aktivitäten, Angebote für Kinderbetreuung und zur Betreuung älterer Menschen, integrationsfördernde und bildungsunterstützende Angebote. Wir bieten haushaltsnahe Dienstleistungen und stärken mit dem freiwilligen Engagement die Einrichtungen und Initiativen in St.Johann und dem Stadtgebiet.

Da kümmern sich Studenten im Projekt Taten Schenken um Behinderte und Kindergruppen, es wird getrommelt, in der Werkstatt gehämmert und gesägt. Ältere Menschen treffen sich zum Plausch, machen Gymnastik oder Tanz oder sind auch bei den Beratungsprogrammen über Osteporose, Integration, Sicherheitsfragen mit dabei. Talente werden getauscht, Haltungsprobleme bei Kleinkindern werden behoben, die Nachmittagsbetreuung organisiert. Wir bieten aber auch Vorträge, Informationsveranstaltungen oder Musikabende an, dabei hilft uns ein umfangreiches Netzwerk von 25 Organisationen aus allen Teilen, Bevölkerungsschichten und Altersgruppen.

Dabei wird die glänzende Idee des MGH auch von Wirtschaftsunternehmen im Saarland unterstützt, wie auch von der Stadt Saarbrücken, dem Regionalverband und der Landesregierung.

500 Mehrgenerationenhäuser gibt es in Deutschland. Wir haben jetzt eine Verlängerung der Projektlaufzeit um zwei Jahre erhalten. Mittel- und langfristig wollen wir unser MGH in das neue Wohnprojekt beim Stadtbadgarten integrieren. Ein anspruchsvolles, aber gesellschaftlich bedeutendes Projekt.

SZ-Bericht

MGH-Kooperationspartner (Stand 6.2.2011)

DRK-Vereine (Partnergruppen)

  • Kaffee-Nachmittag
  • Tanzen für Senioren
  • Gruppe zur Krebsnachsorge
  • Seniorengymnastik
  • Osteoporose-Gymnastik
  • Gedächtsnistraining

Kooperationspartner (aus Saarbrücken und Umgebung)

  • Russisches Haus
  • Katholische Familienbildungsstätte
  • SOS-Qualifizierungsmaßnahme
  • Puppentheater
  • Kinderbetreuungsbörse
  • Talent-Tauschbörse
  • Afrika-Trommler  Max Bousso
  • Klavierspielerin Tatjana Rubin
  • Kids in motion (Kinder mit Haltungsschäden)
  • Verband alleinerziehender Väter und Mütter
  • Nestwärme
  • Bosnischer Verein für Tanzen 
  • Nele – Verein gegen sexuelle Gewalt bei Mädchen
  • Wal – Verein für Wohnen, Arbeiten und Leben (behinderte Jugendliche)
  • Bulgarische Tanzgruppe für Kinder, Jugendliche und Studenten
  • Haushaltsnahe Dienstleistungen
  • Statt-Theatergruppe Dudweiler

Weitere Gruppen können mit uns gerne kooperieren. Sofern unser Zeitkontingent es zuläßt, stellen wir Ihnen kostenlos Proberäume zur Verfügung.

Das war eine tolle erste Ferienwoche für die 14 Kinder, die sich zum Sommerferienprogramm ins Mehrgenerationenhaus in Saarbrücken angemeldet haben. Das schöne Sommerwetter hat natürlich auch zu dem Erfolg beigetragen.

Die Kinder haben sich so richtig ausgetobt beim Kochen, Basteln, Spielen, Malen und bei den Ausflügen in den Bürgerpark, in den Saarbrücker Zoo und beim Ausflug in den „Urwald vor den Toren der Stadt“ (Scheune Neuhaus).

Mit einem kleinen Fest und der Harry-Potter-Vorführung endeten diese spannenden Tage im MGH. Die meist gestellte Frage am Schluss war „dürfen wir im nächsten Jahr wiederkommen?“ Auch 2013 gibt es wieder ein Sommerferien-Programm im MGH!

Vielfältige Angebote für jung und alt gab es für alle Bevölkerungsgruppen. Da tanten die Kinder des russischen Vereins, die Tauschbörse präsentierte sich wie die Liedermacherin Margret Gampper. Max Bousso gab mit seinen jungen Partnern ein Ständchen auf der Afrikatrommel und Benno Polloczek zeigte viele Übungen für die Geschicklichkeit, Koordination und Balancierfähigkeit bei Kindern. Das SOS-Kinderdorf bot eine Tauschbörse für Kinderspielzeuge an und Europ'age machte Werbung für seine grenzüberschreitenden Projekte Ein buntes Treiben und viel Gesprächsstoff unter den Besuchern. Sozialministerin Annegret Krampenbauer und Regionalverbandsdirektor suchten den Kontakt zu den Akteuren im Saarbrücker Mehrgenerationenhaus.

Der Tag  der offenen Tür war gut besucht und von einigen Persönlichkeiten des Öffentlichen Lebens, z.B. Staatssekretärin Gaby Schäfer, gewürdigt

Das Mehrgenerationenhaus in der Ursulinenstraße 22 in Saarbrücken hat jetzt offiziell seine Pforten geöffnet. Hohe Prominenz war mit der Schirmherrin Familienministerin Annegret Kramp-Karrenbauer, der Oberbürgermeisterin  Charlotte Britz, dem Regionalverbandsdirektor Ulf Huppert, mehreren Landtagsabgeordneten, Sparkassenpräsident Franz Josef Schumann und den Paten des Mehrgenerationenhauses Dagmar Schlingmann vom Saarländischen Staatstheater, Handball-Weltmeister Christian Schwarzer, Michael Friemel und  Eberhard Schilling vom Saarländischen Rundfunk anwesend.

Mit einem bunten Querschnitt der schon existierenden Übungsgruppen brachte man Schwung in das denkmalgeschützte Haus, das als Begegnungsstätte jetzt für jedermann offen ist. Jeden Dienstag und Mittwoch ist die Kaffee-Küsch von 10 – 17 Uhr offen und bietet Leckeres zu günstigen Preisen, ansonsten finden Seminare und kreative Workshops für alle Generationen statt.

SZ-Bericht

Saarbrücken

Leitung und Koordination:
Richard-Wagner-Straße 6,
66111 Saarbrücken

Tel.: 06 81-93859-742
E-mail: mgh@pro-ehrenamt.de

https://www.mehrgenerationenhaeuser.de

 
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