Bildungschancen stärken - eine Studie der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft

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Wie kann man die Herausforderungen der Corona-Krise meistern?

Mit den Schulschließungen und dem Wechselunterricht hat der Einsatz digitaler Medien in der Schulischen Bildung einen grundlegenden Bedutungswandel erfahren. Bislang lag der Schwerpunkt der digitalen Bildung darauf, den Schülern Kenntnisse zu vermitteln, die sie auf eine erfolgreiche Teilhabe an einer zunehmend digitalisierten Welt vorbereiten. Das Themenspektrum reicht dabei von elementaren Programmierkenntnisse bis hin zur kompetenten Einschätzung des Wahrheitsgehalts von Meldungen im Internet.

Mit der Pandemie hat sich ein großer Teil des Lernprozesses auf digitale Anwendungen verlagert. Dies trifft insbesondere auf Unterricht in Webinarform zu, gilt aber auch bereits bei einer Schüler-Lehrer-Kommunikation über Email. Damit einhergehend ist es für den Lernfortschritt deutlich wichtiger geworden, dass die Schüler zuhause über geeignete technische Endgeräte verfügen, was zu Beginn der Pandemie vor allem bei einkommenschwächeren Familien häufig nicht der Fall war, Bund und Länder haben einen Digitalpakt  beschlossen geschlosseni, mit 500 Millionen Euro aus Bundesmitteln sowie einer Kofinanzierung durch die Länder. Diese Vereinbarung ist am 4.Juli 2020 in Kraft getreten.

Mit Stand vom 31.12.2020 sind diese Gelder in den Bundesländern unterschiedlich geflossen. In Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Rheinland-Pfalz und Sachsen sind die Gelder zu 100 Prozent verausgabt, Schlusslicht ist Thüringen mit 0 Prozent. Das Saarland hat zu 5.2 Prozent die Gelder abgerufen.

Dazu wurden auch die Eltern in den Bundesländern im August 2021 befragt (Wie zufrieden waren Sie mit den Lernangeboten ihrer Kinder im Schuljahr 2020/2021?)

Hier drei Bundesländer im Vergleich: sehr zufrieden, eher zufrieden, unentschieden, eher unzufrieden, sehr unzufrieden

Baden-Würtemberg        8,0   23,1  12,9   28,6  27,4

Bremen                        10,9   31,3  18,5   21,7  17,6

Rheinland-Pfalz             8,1   22,8  11,5   30,7  26,9

Saarland                       8,0  19,5   1o,4   38,8   23,3

(aus INSM-Bildungsmonitor 2021, Köln 18.August 2021, Seite 122- 125, Ansprechpartner: Dr. Christina Anger, Dr. Wido Weis, Prof. Dr. Axel Plünnecke)

 

 

 
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