Die Hürden für das Ehrenamt werden hoch und höher

Eine Stellungnahme von einer engagierten Frau, die entnervt ist



Bei dem Dankeschönfest fürs Ehrenamt im Dezember 2018 in Schmelz hat Landrat Patrik Lauer gesagt, das Ehrenamt müsse entbürokratisiert werden. Dies habe ich auch im Interview mit der SZ anlässlich des Neujahrsempfangs von Tobias Hans gesagt.

Um wieder mehr Zeit für die Menschen zu haben, habe ich am 1. Januar 2019 eine Assistentin und einen  Assistenten auf 450,-- Euro-Basis eingestellt. Ich hatte keine Kraft mehr, vierzig bis fünfzig Stunden in der Woche mich nur noch um die Bürokratie zu kümmern. Statt besser ist es nämlich insbesondere auch durch den LSVS-Skandal noch umfangreicher und sehr viel schwieriger geworden.

Für die GKV-Projektförderung und pauschale Selbsthilfeförderung ist ein neues Regelwerk aufgestellt worden. Es fallen nunmehr Projektkosten dadurch sogar aus der Selbsthilfeförderung heraus.

Es müsste zum Beispiel eine zentrale Stelle geben, die für uns die Projektförderanträge stellt.

Mit freundlichen Grüßen

Ilona-Maria Kerber, Vorsitzende der ampuLAG-Saar e.V., 

Mitglied des Senioren- und Fahrgastbeirates Saarbahn der LHS Saarbrücken 

www.bewegen-statt-behindern.saarland 

 




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