Jubiläum: 20 Jahre Dankeschönfest bei der LAG PRO EHRENAMT

Anerkennung und Zukunftsplanung für das Bürgerengagement



Das ist doch ein tolles Jubiläum. 20 Jahre gibt es schon das Dankeschönfest der Landesarbeitsgemeinschaft PRO EHRENAMT, es ist der „höchste Feiertag“ für die Ehrenamtler im Saarland. Orientierungspunkt ist jeweils der 5.Dezember des Jahres als internationaler Tag des Ehrenamtes. Diesmal war der Termin etwas vorgezogen für die Veranstaltung im BigEppel in Eppelborn, weil es in den Terminplan des Ministerpräsidenten Tobias Hans passen sollte. Der Ministerpräsident ehrte an diesem Abend in der voll besetzten Halle drei Personen mit der Verdienstmedaille des Bundespräsidenten, es waren Monika Faber aus Saarbrücken, Helmut Kohler aus Altenkessel und Christine Olbert aus Völklingen.

„Sie sind aufrichtige und engagierte Persönlichkeiten, die über die kommunalen Grenzen hinaus Hochachtung und Anerkennung genießen. Durch ihr von hoher Einsatzbereitschaft gekennzeichnetes Engagement tragen die drei heutigen Ordensträger – zusammen mit den vielen tausend Ehrenamtlichen im Lande - dazu bei, dass unser Land menschlicher, lebens- und liebenswerter wird".

Mitveranstalter waren der Landkreis Neunkirchen und die Gemeinde Eppelborn, die eine besonders hohe Ehrenamtsbeteiligung nachweisen können. Landrat Meng und Bürgermeister Dr. Feld waren stolz auf das Engagement und sagten weitere Unterstützung vor Ort zu.

Im Rahmenprogramm sorgte die saarländische Sängerin Petra Williams für viel Schwung, der Kaberetist Thomas Kuhn stellt sich geschickt auf das Thema Ehrenamt ein und die Kunstradgruppe des RV Schalbe Eppelborn zeigte ein anspruchsvolles Programm.

Unter der Moderation von Sonja Marx waren die 550 Zuschauer von der Idee und Konzeption des Dankeschönfest begeistert. PRO EHRENAMT-Chef Hans Joachim Müller wagte dann auch einen Blick in die Zukunft und konnte auf die Resolution der LAG-Mitglieder hinweisen, die die Zielsetzungen des Bürgerengagements für die nächsten Jahre beleuchtet.

Monika Faber engagiert sich in einer Selbsthilfegruppe für Knochenmarkspatienten.

Helmut Kohler gründete ein Netzwerk für geflüchtete Menschen und setzt sich für eine Bürgerinitiative in Altenkessel ein

Christine Olbert setzt sich für das DRK, grenzüberschreitenden Schüleraustausch und die Senioren-Weiterbildung ein.

SZ-Bericht vom 28.Nov.2019




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