Positive Leuchttürme unterstreichen den Zusammenhalt

Preisträger im Wettbewerb aktiv & engagiert 2019 gekürt



Die Sieger beim diesjährigen Wettbewerb aktiv & engagiert

 

Die moderne Gesellschaft braucht gesellschaftliches Engagement, gerade auch von Unternehmen– so lautete die zentrale Botschaft der Festveranstaltung, bei der im IHK-Festsaal vier saarländische Unternehmen für vorbildliches gesellschaftliches Engagement ausgezeichnet wurden. Die Prämierung war der Abschluss des Wettbewerbs „Unternehmen im Saarland: aktiv & engagiert 2019“, den die IHK Saarland, das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr und die LAG PRO EHRENAMT ausgelobt haben. 

Bei der zwölften Auflage des Wettbewerbs wurden Alexander Kuntz, Wirtschaftsprüfer/Steuerberater, die Johann Herges GmbH – Herges Schuhmanufaktur, die S&D Software nach Maß GmbH sowie die Helmut Zimmer GmbH Dach- und Fassadentechnik prämiert. 

IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Heino Klingen betonte: „Wirtschaftliches Handeln und gesellschaftliches Engagement sind zwei Seiten einer Medaille. Unsere Unternehmen bringen sich mit vielfältigen Initiativen in die Gesellschaft ein. Sie handeln damit ganz im Sinne einer aktiven Bürgergesellschaft und übernehmen Verantwortung, die weit über die eigenen wirtschaftlichen Interessen hinausreicht. Dieses Engagement ist gerade in der modernen Gesellschaft unverzichtbar. Es freut uns immer wieder solche positiven Leuchttürme sichtbar machen zu können.“ 

Jürgen Barke, Staatssekretär für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr, gratulierte den Siegern in den einzelnen Kategorien und erklärte:  „Gesellschaftliches Engagement ist längst wichtiger Bestandteil einer erfolgreichen Unternehmenskultur. Der Wettbewerb zeigt die Vielfalt an Möglichkeiten auf, die es dabei gibt. Ich danke den diesjährigen Preisträgern, dass sie über ihre eigentliche Arbeit hinaus Verantwortung übernehmen. Sie sind es, die das Saarland für Nachwuchskräfte attraktiv macht  – in Zeiten des Fachkräftemangels goldwert.“   

Der Präsident der LAG PRO EHRENAMT, Hans Joachim Müller, hob die besondere Funktion seiner Organisation als „Mittler zwischen Wirtschaft, Sozial- und Bildungseinrichtungen“ hervor und erklärte: „Seit mittlerweile mehr als 15 Jahren haben wir im Saarland viel Gutes bewirkt. Unser Wettbewerb betont, wie wichtig ehrenamtliche Betätigung für gesellschaftlichen Zusammenhalt ist.“ 

Der Wettbewerb wird von den strategischen Partnern – der Handwerkskammer des Saarlandes, der VSU e.V., dem AKW e.V., den Wirtschaftsjunioren Saarland e.V., den Verantwortungspartnern Saarland sowie dem DGB Rheinland-Pfalz/Saarland – unterstützt.

 Vier Preisträger mit vorbildlichem Engagement

 Alexander Kuntz, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater überzeugte die Jury mit seinen vielfältigen Projekten. Sein Engagement im Rahmen der Saarbrücker Herausforderung, seine Hilfe für Start-ups von Geflüchteten sowie seine Unterstützung für Geographie ohne Grenzen gaben den Ausschlag für seine Auszeichnung. 

Die Wahl der Jury fiel in diesem Jahr außerdem auf die Johann Herges GmbH. Mit seinen verschiedenen Projekten leistet das Handwerksunternehmen unter anderem einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Fertigung von Schuhen und ist Vorbild für Integration von Geflüchteten in den Betrieb. 

Weiterer Preisträger ist die S&D Software nach Maß GmbH, die für ihr Projekt am Albert-Schweitzer-Gymnasium in Dillingen ausgezeichnet wurde. Dort haben Firmenmitarbeiterinnen und -mitarbeiter in freiwilligen Nachmittagskursen mit Schülerinnen und Schülern Computerspiele und Apps entwickelt und die jungen Menschen somit an die Welt des Programmierens herangeführt.  

Die Helmut Zimmer GmbH hat in diesem Jahr den Preis für ihre „ganzheitliche CSR-Strategie“ erhalten. Das Unternehmen überzeugte durch sein ganzheitliches und nachhaltiges Konzept. Es hat über Jahre hinweg Schulen und Unternehmen im Umkreis unterstützt und sich für die Menschen und die Region eingesetzt. 

Festredner war der Nürnberger Unternehmer und Stifter Alexander Brochier, der im letzten Jahr eine hohe Auszeichnung für sein Wirken vom Deutschen Stifterverband erhielt. Brochier wählte für seinen Vortrag den Titel „Der Weg zum Glück“ und zeigte an vielen konkreten Beispielen, wie und wo man sich einbringen kann, wie Ideen entwickelt und verwirklicht werden, wie gesellschaftlich Verantwortung übernommen und bei dieser Gestaltungsphilosophie auch Glücksmomente auftreten können. Er trat auch dafür ein, dass kleine Stiftungen Mut zur Tat haben sollen, sich ggfs. auch mit Partnern vernetzen und in der Hilfe auch besser und konkreter tätig sein können.

In diesem Sinne lobte er die Aktivitäten in diesem saarländischen Wettbewerb aktiv & engagiert, wo vor Ort die Zusammenarbeit sichtbar wird und die Mitarbeiter Anerkennung, Eigenverantwortung und Zufriedenheit erfahren können, die große Bedeutung hat. „Diese Form der Zeitspende ist für unsere Gesellschaft einzigartig und so zielführend“ lobte Alexander Brochier diese saarländische Initiative und innovative Zusammenarbeit.

Vortrag




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