Das Ehrenamt braucht nachhaltige Unterstützung

Die Rahmenbedingungen und Strukturen für das Bürgerengagement müssen zukunftssicher gemacht werden



"Das Saarland würde wohl traurig ohne das Ehrenamt aussehen. Ob im Sportverein, bei den Schulen, in der Kirche oder in der Pflege, ohne das Ehrenamt geht nichts", so die Anmoderation von Julia Lehmann im Aktuellen Bericht (2.Januar 2018).

Als Anerkennung für das Engagement gibt es die Ehrenamtskarte in fünf Landkreisen des Landes. Diese wird aber nur gering genutzt (845 Karten). Ministerpräsident Tobias Hans hat jetzt ein attraktives Bonbon der Ehrenenamtskarte beigefügt, nämlich die Saarland Card.

(siehe Internetseite www.pro-ehrenamt.de)

Die Ehrenamtskarte hat damit jetzt eine hohe Zahl von Akzeptanzpartner gefunden und gilt in den fünf Landkreisen (Neunkirchen, Merzig-Wadern, St. Wendel und Saarpfalz sowie dem Regionalverband Saarbrücken).

Ab dem 1.Januar 2019 gibt es also jetzt die Saarland Card mit den touristischen High-Lights kostenlos dazu. (siehe: http://www.pro-ehrenamt.de/anerkennung/ehrenamts-karte/ )

Moderatorin Julia Lehmann wollte "jetzt zum Anfang des Jahres wissen, wie die Zukunft des Ehrenamtes aussehen soll. Ministerpräsident Tobias Hans hat das Ehrenamt als zentrale Botschaft und in den Mittelpunkt seines Neujahrsempfanges gesetzt".

Die Landesarbeitsgemeinschaft PRO EHRENAMT hat dazu Forderungen an die Regierung gestellt.

  • Die Rahmenbedingungen müssen verbessert werden (Entbürokratisierung, mehr Beratung, Fortbildung, Raumangebote, verbesserte Anerkennungskultur, Verhandeln auf Augenhöhe)
  • Nachhaltige und gesicherte strukturelle Förderung für das Ehrenamt (Transparenz, Haushaltsplanung, Überblick über die verschiedenen Fördertöpfe, angemessen der gesellschaftlichen Bedeutung des Ehrenamtes)
  • Digitale Ehrenamtsbörse "Das Saarland engagiert sich" (Zentrale Plattform für alle ehrenamtlichen Bereiche im Saarland, konzentrierte Kommunikation mittels gesteuerter zielgerichteter Interaktion, mit intelligenten crossmedialen Lösungen, mit optimalen Zugriff für alle derzeit gängigen Medien) Über Schnittstellen sollen alle Ehrenamtspartner (Vereine, Verbände, Behörden, Ministerien, Städte, Gemeinden, Landkreise, Selbsthilfegruppe einbezogen werden. Die Effektivität und der Zusammenhalt des Engagements soll damit verdeutlicht werden, das hätte Pilotfunktion für die Bundesrepublik Deutschland.

 Interview mit dem Präsidenten der Landesarbeitsgemeinschaft PRO EHRENAMT, Hans Joachim Müller, in der SR-Mediathek: 

Link: https://www.sr-mediathek.de/index.php?seite=7&id=68975&startvid=7

 





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