Feuerwehralarm bei der Klausurtagung im Mühlenviertel

Das Bürgerengagement muss sich für zukünftige Aufgaben fitt machen



Martin Erbelding erläutert die Ergebnisse aus seiner Arbeitsgruppe

Die Klausurtagung war gerade in den letzten Zügen, als im Bürgerzentrum Mühlenviertel auf einmal Feueralarm ausgegeben wurde. Wie schon mehrfach in den Wochen zuvor war es aber nur ein Fehlalarm. Ansonsten war es aber eine spannende und zielführende Klausurtagung und Vorstandssitzung der Landesarbeitsgemeinschaft PRO EHRENAMT am Samstag, dem 05.Mai 2018 im Bürgerzentrum Mühlenviertel. Die Neustrukturierung und Umorganisation und die inhaltliche Ausgestaltung des Vereins standen im Mittelpunkt. In Arbeitsgruppen beschäftigte man sich mit Themen wie Neustrukturierung, Aufgabenverteilung und Verantwortlichkeiten. Gerade in einer Zeit des "Wachstums" eines Vereins müssen neue Wege eingeschlagen werden, Delegation muss gestärkt und Übernahme von Aufgaben durch Vorstandsmitglieder müssen besprochen werden. Weiterte Themen waren der Jahresabschluss und der Haushaltsplan. Dort spielte insbesondere die Frage eine große Rolle, ob die Projektziele alle erreicht worden sind und wo man evtl noch nacharbeiten muss. Einig war man sich, dass alle Projekte den Satzungszielen entsprechen und eine Weiterentwicklung in dieser Form stattfinden kann und muss. Hauptaufgabe muss auch in Zukunft sein, für alle Ehrenamtler im Saarland die Rahmenbedingungen für bürgerschaftliches Engagement zu erleichtern. Es darf und kann nicht sein, dass durch Gesetzesregelungen der Bürokratieaufwand immer größer wird (wie z.B. jetzt bei der EU-Datenschutzverordnung). Es wird gemunkelt, dass wegen dieser Hemmnisse auch Vereinsaktivitäten eingestellt werden. Gelungene Projekte bei PRO EHRENAMT mit viel Ehrenamtlichen sind die Projekte Lernpaten und Ankommen sowie die neue Initiative (Saarbrücker Herausforderung). Über 325 Ehrenamtler sind in diesen Projekten aktiv und werden mit Hilfe von hauptamtlichen und einem ehrenamtlichen Kräften entlastet. Werden gute Projekte angeboten, ist es auch einfach, Menschen für das Ehrenamt zu begeistern. Wichtiges Zukunftsprojekt ist die FreiwilligenAkademie, die mit Lehrgängen, Info-Veranstaltungen und Qualifizierungen den Mitgliedern und den Ehrenamtler im Land insgesamt Hilfestellung bieten soll. Dazu hat PRO EHRENAMT eine Befragung unter den Mitgliedsvereinen durchgeführt. Die Ergebnisse dieser Befragung sind Gegenstand der zukünftigen Planungen. Diese Service-Funktion soll in Zukunft in den Fokus rücken. Die Landesarbeitsgemeinschaft PRO EHRENAMT ist nach der dritten Klausurtagung innerhalb von sechs Monaten bereit und fähig, die Zukunftsaufgaben anzupacken und zu bewältigen. Also der Feueralarm zum Ende der Klausurtagung war nicht angebracht und hat auch die guten Zukunftsaussichten für mehr Bürgerengagement nicht geschmälert.        




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