Die Deutsche Engagement-Stiftung wird kommen

Bundesfamilienministerin Giffey will neue Impulse für mehr Bürgerengagement geben



Aus einem Interview der SZ vom 2.Januar 2019

Gibt es denn genug bürgerschaftliches Engagement in unserer individualisierten Gesellschaft?

Giffey Wir haben über 30 Millionen Menschen in Deutschland, die sich ehrenamtlich engagieren. Jeder, der mit der Lage im Land unzufrieden ist, sollte darüber nachdenken, ob der eigene Beitrag nicht einen Unterschied machen könnte. Die Strukturen des Engagements haben sich aber verändert. Viele wollen sich oft nicht mehr so lange binden, sich lieber zeitlich kürzer, auf Projekte konzentriert engagieren. Deshalb finden Vereine oftmals keine Nachfolge für die Schriftführerin oder den Kassenwart.

Besteht die Gefahr, dass kleine Vereine im ländlichen Raum einfach eingehen, weil sie keinen Nachwuchs finden?

Giffey Dem wollen wir entgegenwirken. Wir gründen im kommenden Jahr die Deutsche Engagement-Stiftung mit einem Startkapital von 32,5 Millionen Euro. Damit soll Engagement gerade auch in kleinen Vereinen im ländlichen Raum unterstützt werden. Wir wollen mit der Stiftung über eine Engagement-Akademie Kurse anbieten, durch die wir das Ehrenamt stärken und befähigen. Dabei geht es darum, das Vereinsrecht besser kennenzulernen, zu erfahren, wie man Fördergelder organisiert, wie man eine Webseite baut oder die Kasse macht. Diese Kurse soll es auch als digitale Angebote geben.

Ziele, die wir seit Jahren auch verfolgen (vgl. Stiftung Bürgerengagement Saar, FreiwilligenAkademie) 




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