Pro Ehrenamt - Fortbildung für SeniorenbegleiterInnen

Treffen mit Seniorenbegleitern

Aus den Qualifizierungsmaßnahmen, die wir 2010, 211 und 2012 durchgeführt haben, wollen wir die Teilnehmer jetzt weiterhin zusammenführen. Dazu sollen im Abstand von 6 - 8 Wochen Termine angeboten werden, die für diese Thematik wichtig sind, die vielleicht auch im Rahmen der Qualifizierung nicht aufgegriffen wurden.

 


Menschen bei Tod und Trauer begleiten

Oft brauchen Menschen gerade dann Begleitung, wenn sie mit Abschieden und Verlusten konfrontiert sind. Für die Begleiterinnen und Begleiter ist dies eine besondere Situation. Was brauchen Menschen, die Verluste erleiden, wie viel Nähe, wieviel Distanz? Was kann hilfreich sein? Was ist nützlich über Trauer und den Trauerprozess zu wissen?

Diesen und weiteren Fragen werden wir uns an diesem Abend stellen.

Referentin an diesem Abend ist Pfarrerin Johanna Wittmann von der Ev. Akademie im Saarland.

Termin: Dienstag, den 4.Juni 2013, 17 - 19 Uhr im Mehrgenerationenhaus in der Ursulinenstraße 22 in Saarbrücken 


Was müssen Sie über die Patientenverfügung wissen?

Fragen über Fragen, und wir haben die Antworten:

All diese Fragen wird Rechtsanwalt Nicolay von der unabängigen Patientenberatung als Experte beantworten können.

Tagungsort: Mehrgenerationenhaus, Ursulinenstraße 22, 66111 Saarbrücken.

Termin: Dienstag, den 7.Mai 2013, 17 - 19 Uhr

Für eine Voranmeldung sind wir dankbar Über Tel. 0681/506-5347 (Frau Hurth) oder 0681/3799-268 (Frau Hempel) oder Email kontakt@pro-ehrenamt.de

 

 


Das helfende Gespräch

„Und wenn jemand meinte, sein Leben sei ganz verfehlt und bedeutungslos und er selbst nur irgendeiner unter Millionen, einer, auf den es überhaupt nicht ankommt und der ebenso schnell ersetzt werden kann wie ein kaputter Topf – und er ging hin und erzählte alles das der kleinen Momo, dann wurde ihm, noch während er redete, auf geheimnisvolle Weise klar, dass er sich gründlich irrte, dass es ihn, genauso wie er war, unter allen Menschen nur ein einziges Mal gab und dass er deshalb  auf seine besondere Weise für die Welt wichtig war. So konnte Momo zuhören!“ (aus: Michael Ende, Momo)

Menschen, die ehrenamtlich ältere, gesunde oder kranke Menschen besuchen, führen in erster Linie Gespräche mit diesen Menschen. Wann ist ein Gespräch hilfreich? Gibt es Anhaltpunkte? Carl R. Rogers hat schon in den 40er Jahren des 20. Jahrhunderts auf drei Grundbedingungen hingewiesen, die erfüllt sein müssen, damit ein Gespräch hilfreich werden kann: Echtheit, Wertschätzung und Einfühlungsvermögen/emotionale Wärme sind die Rahmenbedingungen für „das helfende Gespräch“. Diese Erkenntnis gilt auch heute noch. Wie bringe ich ein Gespräch in Gang, wie komme ich da wieder heraus, Nähe und Distanz, der Umgang mit den Launen älterer Menschen, Menschen mit beginnender Demenz, ein eigenes Thema….

An welchem Punkt können Sie als Seniorenbegleiter und –begleiterinnen nicht nur etwas geben, sondern auch etwas für sich selbst lernen? Gibt es eine religiöse Ansprechbarkeit älterer Menschen?

Hermann-Josef Mayers arbeitet seit 25 Jahren als kath. Diplom-Theologe und Pastoralreferent in der Seelsorge in Saarbrücken, seit 10 Jahren als Klinikseelsorger in der Caritasklinik, im Evangelischen Stadtkrankenhaus und im Paul-Marien-Hospiz.

Termin: 27.November 2012, 17 Uhr im Mehrgenerationenhaus in Saarbrücken, Ursulinenstraße 22


Hospizarbeit ist wichtig!

Der dritte Termin in diesem Jahr wird sich mit der Problematik der Hospizarbeit beschäftigen. Dazu werden wir am 4.September Vertreter des St.Jakobus-Hospizes in Saarbrücken hören und sprechen. Termin ist von 18 - 20 Uhr im Mehrgenerationenhaus in Saarbrücken.


Stabilisierung der Hüftmuskulatur
Gleichgewichtsübung
Zur Stärkung der Armmuskulatur
Kräftigung der Beinmuskulatur

Wir lernen einen Seniorenparcours kennen

Der Wohnstift Reppersberg in Saarbrücken hat die erste dieser Anlagen im Saarland installiert, inzwischen hat sich das Prinzip schon etwas eingebürgert und ist in sieben Einrichtungen im Saarland vorzufinden. Im Wesentlichen geht es nicht um einen Fitness-Parcour, wie wir ihn aus entsprechenden Centern kennen, sondern es geht bei älteren Menschen darum, ihr Gleichgewichtsgefühl zu entwickeln, die Geschicklichkeit und Beweglichkeit zu fördern, vielleicht auch einmal Ausdaueraspekte zu verfolgen. Unter fachlicher Anleitung der Physiotherapeutin beim Wohnstift haben die Teilnehmer die einzelnen Möglichkeiten an den Geräte kennen gelernt und später auch ausprobiert. Solche Anlagen dürfen nicht mit Kinder-Spielplätzen zusammen konzipiert sein, sie müssen gut erreicht werden, dürfen nicht auf dem Präsentierteller, aber auch nicht in absoluter Abgeschiedenheit liegen. Der Verein Denkwerkstatt in Saarbrücken hat dazu eine Expertengruppe ins Leben gerufen, die bei allen Fragen und Problemen gerne Auskunft. Die Anlage beim Wohnstifft Reppersberg liegt wirklich idyllisch und geschützt unter Bäumen in direkter Nachbarschaft des Wohnstifts.

Die Anlage, die insgesamt mit vielen Sicherheitsvorkehrungen 35 000 Euro verschlungen hat, ist für die Bewohner des Wohnstift, aber auch für alle Bürger, Vereine oder Initiativen benutzbar: Wohnstift Reppersberg, Nussbergstreppe 10, 66119 Saarbrücken.

Der Geschäftsführer des Wohnstifts, Jürgen Schumacher, hat in der Folge seine Einrichtung vorgestellt und zu allen Fragen der Betreuung und Pflege älterer Menschen Auskunft gegeben.


Singen mit dementen Menschen

Die erste Veranstaltung im Mehrgenerationenhaus in der Ursulinenstraße hatte eine gute Resonsanz gefunden. Frau Bärbel Dahmen hat sich intensiv mit der Frage beschäftigt, wie man Zugang zu dementen Menschen finden kann. An vielen konkreten Beispielen konnten Mittel und Wege (insbesondere über ausgewählte und bekannte Lieder) gefunden werden. Frau Dahmen begleitete am Schifferklavier.




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