09.12.2014

Integrationsarbeit - ganz nah bei den Menschen

OB Klaus Lorig und Manfred Maurer vom Regionalverband beim Plausch
Kleiner Mann aus Anatolien bei der Musik
Die Gruppe bei der Überreichung der Zertifikate
Köstliche Speisen kredenzten die Teilnehmer
Selma Ortobas und Volker Queitsch zogen Bilanz
Interessante Gespräche am Rande

Zum fünften Mal lief in Völklingen jetzt das Seminar zur Integration

Es war eine interessante Veranstaltung mit vielen Informationen  rund um das Thema Integration mit angenehmen Menschen und angeregten Diskussionen. Frauen aus der Türkei, aus Russland, aus Kasachstan haben Fragen gestellt, Probleme aufgeworfen und viele Antworten bekommen. Experten aus den Bereichen Sprachförderung, Ausbildungssituation, Schullaufbahn, Zeit- und Selbstmanagement und sozialpsychologische Fragen standen auf der Agenda. „ Wir haben uns so richtig wohl gefühlt“ „Wir haben so viele Hilfen bekommen“ war das Resümees der Frauen bei der Veranstaltung „Integration ist uns wichtig“.

Oberbürgermeister Klaus Lorig stellt die Veränderungen und Verbesserungen in der Integrationspolitik heraus, mahnte aber auch, dass wir stärker aufeinander zugehen müssen und mehr Gelegenheiten für Feste und Zusammenkünfte schaffen sollten. Der 1.Beigeordnete des Regionalverbandes, Manfred Maurer, unterstrich die Bedeutung der Sprachförderung und sozialen Anbindung in unsere Gesellschaft als einen wichtigen Indikator für die Menschen mit Migrationshintergrund, die in unser Land kommen.

Aus der Teilnehmergruppe haben Volker Queitsch und Selma Ortobas das wachsende Verständnis und die gute Atmosphäre, insbesondere auch die Qualität der Vorträge und der Organisation hervorgehoben. Der Kontakt soll weiter aufrecht erhalten bleiben.

Die zehnteilige Veranstaltungsreihe wurde von der Organisation „Pro Ehrenamt“ in Kooperation mit der Integrationsbeauftragten der Stadt Völklingen und dem Interkulturellen Kompetenzzentrum in der Völklinger Saarstraße in deren Räumen durchgeführt. Ziel der wöchentlichen Veranstaltungen war, eingewanderten und deutschen Menschen gemeinsam die kulturellen und gesellschaftlichen Strukturen in unserem Land bewusst zu machen, um so den gemeinsamen Integrationsprozess voranzubringen.

Im Rahmen der Abschlussfeier,  die am Dienstag, 9. Dezember in der Kulturhalle Völklingen-Wehrden stattfand, erhielt jede teilnehmende Person ein Zertifikat für die erfolgreiche Teilnahme. Dies soll nicht nur Abschluss, sondern auch Ansporn sein, diese gelebte Integration vor Ort auch in Zukunft fortzusetzen. Denn alle Teilnehmenden wollen sich auch weiterhin zum regelmäßigen Austausch treffen.

SZ-Seite

SZ-Bericht


11.11.2014

Die aktuelle Integrationspolitik ist gefordert

Hinter dem Rednerpult im Landtag
Sehr aufmerksame Zuhörerinnen

Im Rahmen des Seminars "Integration ist uns wichtig" steht immer auch ein Besuch im saarländischen Landtags auf dem Programm. Diesmal zwar mit einer kleinen Gruppe, aber auch sehr interessant und lehrreich für die Völklinger Teilnehmer.

Zunächst berichtete Dr. Riemann über das Gebäude und die wechselvolle Geschichte des Landtages. Dann kam die parlamentarische Arbeit zu Wort. Wie entstehen die Gesetze, wie wird in den Ausschüssen gearbeitet, wie ist die Belastung der Abgeordneten?

Zum Schluss standen dann die integtrationspolitischen Sprecher der Parteien zum Gespräch bereit. Für die CDU Christian Gräser, für die SPD Magriet Zieder-Ripplinger, für die Linken Heike Kugler, für die Grünen/Bündnis'90 Hubert Ulrich und letztlich für die Piraten Jasmin Maurer. Bunt und facettenreich waren die Themen und die Ausführungen der Abgeordneten. Letztlich interessierte die Teilnehmer aus Völklingen die Frage, wie kann den ankommenden Flüchtlingen jetzt und direkt, aktiv geholfen werden. Da waren die Aussagen dann nicht so eindeutig und man stellte allgemein fest, dass die Situation für die Vielzahl der Flüchtlinge so nicht akzeptabel sei, man könne mehr tun und schneller und unbürokratischer helfen.


22.09.2014

Informative und spannende Themen

Jetzt beginnt das neue Seminar "INTEGRATION IST UNS WICHTIG", diesmal in Völklingen im Interkulturellen Kompetenzzentrum von BARIS in der Saarstraße 25.

In zehn Terminen sollen ausländische Frauen über die wichtigsten Themen und Aufgaben für die Eingliederung in unsere Gesellschaft informiert werden: Sprachförderung, Schulfähigkeit, Qualifizierungen, Umgang mit Anderen, Fragen, Probleme, Konflikte, alles wird angesprochen. Höhepunkt wird der Besuch im Saarländischen Landtag am 11.November sein.

Hier ist das Programm


Das neue Seminar beginnt am Montag

Gäste bei der Eröffnung

In einer Stadt wie Völklingen, in der Menschen aus  83 Nationen leben, ist die Interkulturalität tagtäglich erfahrbar. Die Vielfalt, die wir in unserer Stadt erleben, ist auch ein Kennzeichen für die Stärke der Stadt und ein besonderes Qualitätsmerkmal. 

Neue Chancen entstehen, wenn es gelingt, vielfältige Perspektiven, Kompetenzen und Lebensgeschichten zusammen zu bringen. Das gilt für alle gesellschaftlichen Bereiche, gerade aber für Schulen, Bildungsvereine, Kirchen, Moscheen, Unternehmen und Verwaltungen. 

Miteinander zu leben ist unverzichtbar, denn es genügt nicht nebeneinander her zu leben, weil jedes Nebeneinander in Gefahr steht, in Krisenzeiten in ein Gegeneinander umzuschlagen .

Deshalb haben wir uns darauf verständigt, dass wir gemeinsam versuchen, in der Stadt Völklingen das Zusammenleben und den Dialog von Menschen unterschiedlicher Herkunft zu fördern. Wir wollen quasi Vermittler zwischen Einheimischen und Migranten sein.

Hierzu wollen wir uns aufrichtig um gegenseitiges Verstehen bemühen. Wir wollen gemeinsam eintreten für soziale Gerechtigkeit. Und wir sind für die  grundsätzliche Anerkennung kultureller und religiöser Werte des „Anderen“.

Um  Ziele wie diese zu erreichen, wollen wir mithelfen, vorhandene Ängste abzubauen, damit Vertrauen entstehen und wachsen kann. Wir wollen versuchen, im Rahmen einer vernünftigen und sachlichen Streitkultur Vorurteile und Irritationen auszuräumen. Dem Rassismus und der Diskriminierung wollen wir in allen Bereichen des öffentlichen Lebens Einhalt gebieten und Zivilcourage zeigen. Und wir wollen die Gemeinsamkeiten, aber auch die Unterschiede in verschiedenen Kulturen aufspüren.

Darüber hinaus ist es unser Anliegen, 

·        Einfluss ausüben auf das jeweilige Umfeld der Teilnehmer, die die Nähe des Dialoges in vielerlei Hinsicht  suchen,

·        Begegnungen jeglicher Art und Weise zu initiieren, in denen wir ein Forum für einen Erfahrungsaustausch und für Erörterungen von auch problematischen Alltagssituationen bieten,

·        uns trotz aller bestehenden Unterschiedlichkeiten  gegenseitig zu achten und zu respektieren.

Auszüge aus der Rede von Frau Roth zur Eröffnung der Interkulturellen Woche

Das neue Seminar in Völklingen "Integration ist uns wichtig" wird grundlegende Fragen des Zusammenlebens und der Zusammenarbeit aufzeigen. Insbesondere sollen die ausländischen Frauen besser in die deutsche Gesellschaft aufgenommen werden. Sie sollen viele Hilfen und Informationen für ihr alltägliches Leben bekommen, über Kindergarten, Grundschule, weiterführende Schulen, zur Ausbildung und Qualifikation, zur Sprachförderung, über die Integrationsbemühungen in Stadt und Land, über Probleme und Konflikte im Zusammenleben.

Ein spannendes Seminar für die nächsten 10 Wochen. Die Termine sind jeweils bei BARIS im Interkulturellen Kompetenzzentrum in der Saarstraße 25 in Völklingen-Wehrden. (montags von 9.00 bis 11.30 Uhr)

Gäste sind immer herzlich willkommen!


Jetzt folgt die fünfte Auflage in Völklingen

Großer Andrang bei der Vorbesprechung

Überaus positive Resonanz für neues Seminar

Der Saal bei der ersten Vorbesprechung war brechend voll. Viele Fragen wurden gestellt und viele Aufgaben definiert.

Die Integrationsbeauftragte der Stadt Völklingen, Guelsah Bora, und der Präsident der LAG PRO EHRENAMT, Hans Joachim Müller, gaben Auskunft und diskutierten eifrig mit den Vertretern verschiedener Nationalitäten, die die Initiative für das neue Seminar 2014  „klasse“ fanden.

Die LAG Pro Ehrenamt hat bisher zwei Seminare in Saarbrücken, eins in Neunkirchen und eins im Landkreis Saarlouis durchgeführt, jeweils mit gutem Erfolg. Gerade ist das Saarlouiser Seminar mit der Übergabe der Zertifikate abgeschlossen worden. Jetzt soll in Völklingen das fünfte Seminar folgen. Im September 2014 soll es beginnen, die Ausschreibungen gehen in den nächsten Tagen in verschiedenen Sprachen heraus.  Zielsetzung für das Seminar ist es, eingewanderte Frauen im Rahmen einer Partnerschaft mit deutschen und deutschsprachigen Frauen mit den gesellschaftlichen und kulturellen Strukturen in unserem Land vertraut zu machen. Sprache, Bildung und Zusammensein in der Gesellschaft sind Indikatoren, aber auch Arbeitsstrukturen, Freizeitangebote und Qualifizierungsangebote sind wichtig für die Frauen, damit sie in der neuen Heimat ankommen. 

Wünsche, Fragen, Probleme der Frauen mit Migrationshintergrund sind Maßstab für die Seminartermine. Die Gruppe soll Beispiel sein für gelebte Integration vor Ort. Über die Seminartermine hinaus sollen die Frauen in Zukunft betreut und begleitet werden (Integrationstreff).

Im Rahmen der internationalen Woche in Völklingen soll im Herbst der Startschuss für die Seminarreihe sein.  Anmeldungen nimmt jetzt schon Frau Bora, Stadt Völklingen, Fachbereich 2, Postfach 102040, 66310 Völklingen, Telefon 06898/13-2442, entgegen.


Arabische Frauen treffen sich mittwochs

Seit Ende letzten Jahres beherbergt das MGH in seinem „Offenen Treff“ auch einen Treffpunkt für Frauen arabischer Herkunft. Das Integrationsprojekt findet im Rahmen des „Aktionsprogramms II Mehrgenerationenhäuser“ statt und wird von Fr. Linda Musa geleitet. Sie beendet zurzeit ihr Studium der „Sozialen Arbeit“ an der HTW und ist selbst arabischer Herkunft.

Der neue Treffpunkt bietet Frauen aus dem gesamten arabischen Sprachraum die Möglichkeit, sich untereinander auszutauschen, und auf ihre sozialen, kulturellen, beruflichen und Bildungs- Fragen Antworten und Hilfe zu finden. Hierbei geht es um Themen wie  Ausbildungs- und Berufssysteme, Arbeitssuche, Schulen, Erziehungsfragen, Hilfsangebote

Weiterentwicklungs- und Teilhabemöglichkeiten in Deutschland, Freizeitgestaltung.

Ein wesentliches Ziel dieses Projektes liegt in der Nachhaltigkeit: die innerhalb der Treffen erlangten Kenntnisse sollen die  Frauen befähigen, selbstständig und unabhängig fremder Hilfe in Deutschland agieren zu können. Je nach Bedarf und Interesse sollen die Frauen auch ihre neue Heimat – das Saarland – näher kennenlernen. Selbstgeplante  Gruppenexkursionen z.B. Besuch der Kasematten mit Führung und ein Filmmorgen im Kino 8 ½  mit Kinderbetreuung fanden bereits statt, weitere sind für 2014 vorgesehen.

Wir freuen uns über die nette Gruppe im MGH, die sich jeden Mittwoch zw. 10:00 und 12:00 Uhr mit Fr. Musa in unserer Begegnungsstätte trifft.

 


Wir kümmern uns um ausländische Mitbürger

Gaby Schäfer brachte Grüße der Landesregierung mit
Tamilen-Mädchen tanzten
OB Henz und Landrat Lauer als Mitveranstalter
Kinder jonglierten mit Tüchern
Alle Teilnehmer mit den Zertifikaten
Alexsabdra Galas und Florengel Lenhof zogen Bilanz
Alexander Kreutzer sang ein Integrationslied

„Wir haben uns richtig wohl gefühlt“. „Wir haben so viele Hilfen bekommen“. Dies sind nur einige der Aussagen von ausländischen Frauen, die sich über drei Monate wöchentlich getroffen haben, um sich mit den Lebensgewohnheiten in Deutschland auseinanderzusetzen. Frauen aus der Türkei, Syrien, Russland, Kasachstan, Kenia und Thailand haben Fragen gestellt, Probleme aufgeworfen und viele Antworten bekommen, von Experten aus den Bereichen Sprachförderung, Ausbildungssituation, Schullaufbahn, Zeit- und Selbstmanagement und psychosoziale Fragen. Dabei standen ihnen deutsche Lernpatinnen engagiert zur Seite.

Überhaupt waren die gute Verständigung und das liebevolle Miteinander das Besondere in diesem Seminar. Wenn die Sprache nicht ausreichte, musste mitunter die Gestik zur Artikulation unterstützend  eingesetzt werden.

Landrat Patrik Lauer unterstützt diese Konzeption inhaltlich. „Für uns ist es wichtig, dass auch Frauen mit Migrationshintergrund in unserer Gesellschaft ankommen und sich hier wiederfinden“, erklärt Lauer dazu.  Neben dem Landkreis war die Stadt Saarlouis Mitveranstalter des Seminars. Oberbürgermeister Roland Henz konstatiert: „Wir sind sehr froh, dass es in Saarlouis eine hohe Dichte qualifizierter Fachstellen gibt, die Migrantinnen in allen Lebenslagen professionell begleiten und unterstützen. Hier sind wir gut aufgestellt.“

23 Frauen aus unterschiedlichen Ländern erhielten im Vereinshaus Fraulautern ihr Teilnahmezertifikat für diese Veranstaltung. Das Seminar „Integration ist uns wichtig“ hat inzwischen einen solch hohen Stellenwert in der Landespolitik erworben, dass Staatssekretärin Gaby Schäfer persönlich an der Abschlussveranstaltung mit Übergabe der Zertifikate teilgenommen hat. Die Frauen gestalten mit viel Gesang, Tanz und Folklore sowie Speisen aus ihren Heimatländern das Abschlussfest mit.

„Uns hat es viel Spaß und viel Gewinn gebracht“, so das Abschluss-Statement einer Frau aus Syrien, die mit ihren fünf Kindern schwere Zeiten hinter sich hat, aber jetzt einen Hoffnungsschimmer am Horizont sieht.

Inhaltlich wurde die Veranstaltung von PRO EHRENAMT, dem Landkreis Saarlouis, der Stadt Saarlouis  und dem Caritasverband Hochwald begleitet.

SZ-Bericht


Das Projekt LIAH ist freitags zu Gange

Seit Februar 2013 treffen sich 14-tägig Frauen mit arabischer Herkunft im Mehrgenerationenhaus Saarbrücken, Ursulinenstraße 22.

„Das vom Psychosozialen Beratungszentrum des Deutschen Roten Kreuz initiierte und begleitete Projekt „LIAH“, (im Rahmen des Bundesprogramms „Toleranz fördern – Kompetenz stärken“ gefördert wird) bietet Frauen aus dem gesamten arabischen Sprachraum, die nicht nur ihre gemeinsame arabische Herkunft teilen, die Möglichkeit sich untereinander auszutauschen, mit sozialen, kulturellen, bildungs-, beruflichen und darüber hinaus mit Fragen der Integration vertraut machen“ , so  Lilia Bauer  vom DRK-Landesverband.  Meldungen an  Heike Friedrich im MGH, Tel. 0681/39159. 


Abschlussfest in Saarlouis-Fraulautern

Große Freude bei der Ausgabe der Zertifikate
Alexander Kreutzer spielte ein Lied zur Integration
Oberbürgermeister Henz hieß die Frauen und Gäste willkommen
Staatssekretärin Gaby Schäfer lobte das Projekt
Alexandra Galas und Florangel Lenhof gaben einen Einblcik
OB Benz und Landrat Lauer nahmen Stellung
Tamilen-Mädchen zeigten einen beindruckenden Tanz
Stolz präsentierte sich die Saarlouiser Gruppe
Kinder aus Saarlouis spielten mit Tüchern

Dankbarkeit und große Bereitschaft sind gegeben

Seit Sepetmber treffen sich 30 Frauen mit Migrationshintergrund einmal wöchentlich zu einem Seminar "Integration ist uns wichtig" und erhalten Informationen und Hinweise zu ihrem gesellschaftlichen Leben in der Bundesrepublik. Was sind die Rechte und die Pflichten, die Integrationsbemühungen der Regierung, Belastungssituationen für die Menschen? Wie gehen sie mit Vorurteilen um? Hinweise zur Sprachförderung und zur Anerkennung ausländischer Qualifikationen sind weitere wichtige Ecküfeiler. Ein buntes Spektrum an Fragen und Problemen, die von Experten begleitet werden. Die Frauen kommen aus Syrien, aus der Türkei, aus dem Libanon, aus Venezuela, aus Russland, Kasachstan, Nigera. 

Jetzt stand ein Termin mit den im Landtag für Integration zuständigen Abgeordneten auf dem Plan und es gab eine sehr intensiven Besprechung.

Die Frauen aus verschiedenen Nationen sind für das Angebot bei PRO EHRENAMT sehr dankbar und bringen sich in dem Seminar auch sehr gut ein, wollen später das vermittelte Wissen auch an andere ausländische Frauen weitergeben.,

Dies ist inzwischen das vierte Seminar zu diesem Thema, das PRO EHRENAMT diesmal mit der Stadt  und dem Landkreis Saarlouis gemeinsam organisiert. Mit im Boot auch der Caritas-Verband Hochwald und der Deutsche Frauenring.

Es folgen im Januar noch zwei Termine und dann das große Abschlussfest am 27.Januar in Saarlouis-Fraulautern.

Das fünfte Seminar wird dann im Frühjahr 2014 in Völklingen starten.


In Saarlouis beginn ein neues Seminar

Am Montag, den 30.September, beginnt das neue Seminar "Integration ist uns wichtig" in Saarlouis. Sozialministerium, der Landkreis Saarlouise>, die Stadt Saarlouis, die Caritas Hochwald und der Deutsche Frauenrat sowie die Landesarbeitsgemeinschaft PRO EHRENAMT haben die Seminarplanung konkretisiert.  Das Seminar soll ausländischen Frauen helfen, sich in unserer Gesellschaft in der Bundesrepublik Deutschland zurecht zu finden. 

Die drei Vorgänger-Seminare (2 x Saarbrücken, Neunkirchen) haben großen Anklang gefunden und haben die Frauen wirklich weiter gebracht. Eine hohe Zufriedenheit war jeweils zu spüren. 

Auch kurzfristige Anmeldungen sind noch möglich. 

Der erste Termin beginnt am 30.September um 9.15 im Schulungsraum des Hallenbades in Saarlouis, Holtzendorffer Straße und wird bis 11.45 andauern. 

Seminartag ist jeweils Montag in der angegebenen Zeit. Insgesamt sind zehn Termin eingeplant. 

Ausschreibung


Dieses Thema beschäftigt uns sehr

Schönes Abschlussfest mit hohem Besuch
Köstlichkeiten aus aller Herren Länder
Sevim Tasci und Klaus Kunz aus dem Sozialministerium werden litauisch begrüßt von Laima Rui
Köstliche Gaumenfreuden
Tänze aus Südamerika lockerten das Programm auf

"Wir haben in diesem Seminar viel über unsere Lebensbedingungen neu gelernt, haben viele Informationen und Hilfestellungen bekommen und wir sind dankbar dafür. Wir werden das mitnehmen und weitertragen, und wir wollen uns dabei engagieren," so der Tenor der Meinungsäußerungen der 25 Teilnehmerinnen aus 12 Nationen, die jetzt das Zertifikate für dieses Seminar erhielten. Klaus Kunz vom Sozialministerium begrüßte diese Integrationsarbeit an der Basis und sagte Unterstützung für weitere Seminare im Saarland zu.

Die Sozialdezerntin im Landkreis Neunkirchen, Birgit Mohns-Welsch, freute sich über die gute Beteiligung und die Begeisterung der Frauen und verdeutlichte, welchen Stellenwert diese Integrationsarbeit im Bürger-Landkreis hat. Als weiterer Gastgeber konnte Sören Meng die Initiativen und Anstrengungen der Kreisstadt Neunkirchen für die Hilfen und Unterstützung ausländischer Mitbürger darstellen und bedankte sich insbesondere für das gute Netzwerk unter den Partnern. Der Deutsche Frauenring und die Landesarbeitsgemeinschaft PRO EHRENAMT waren mit im Boot und organisierten ein interessantes und lehrreiches Programm.

Sprachförderung, Anerkennung von ausländischen Qualifikation, Vorurteile, bemühungen in der KITA, in der Grundschule, in weiterführenden Bildungseinrichtungen, Rechte und Pflichten, Staatsbürgerschaft, Belastungssituationen waren auf der Themenpalette. Höhepunkt war eine Diskussion mit Abgeordneten im Saarländischen Landtag.

Wie sehr den Frauen dieses Seminar weitergeholfen hat und wie sehr sich wohl gefühlt haben, war in der liebevollen Ausgestaltung der Abschlussfeier mit Tänzen und Köstlichkeiten aus der ausländischen Küche zu beobachten. 

Maria Nauhauser

 

Wie sehr das Bedürfnis und die Notwendigkeit zur weiteren Diskussion und Auseinandersetzung besteht, haben die Teilnehmerinnen der bisherigen Seminare dokumentiert, in dem Sie jetzt einen Integrationstreff verankert haben, der sich monatlich einmal mit weiterführenden Fragen und Problemen auseinandersetzt.

Die Termin mit Referenten und Themen sind für das zweite Halbjahr schon festgelegt.


Integration ist uns wichtig - 2012 - Landtagsbesuch

Die Frauengruppe vor dem saarländischen Landtag
Gisela Rink (CDU), Dr.Riemer von der Landtagsverwaltung, Gisela Kolb (SPD, Michael und Prof Heinz Bierbaum standen Rede und Antwort
Die Frauen nahmen die Plätze der Landtagsabgeordneten ein

25 Seminar-Teilnehmerinnen waren sehr angetan von der intensiven Diskussionen mit den Landtagsabgeordneten Gisela Rink (CDU). Gisela Kolb (SPD), Prof. Bierbaum (Linke) und Michael Hilberer (Piraten). Vielfältig waren die Fragen und Probleme der Frauen aus unterschiedlichen Ländern wie die Frage nach der Anerkennung von Bildungs- und Berufsabschlüssen, der Staatsbürgerschaft, der Sprachförderung im Kindergarten und der Grundschule, der Fördermöglichkeiten der Jugendlichen, Vorurteile gegenüber Ausländern, dem Wahlrecht für ausländische Mitbürger und die Bedeutung des Integrationsbeirates.

 Die Landtagsabgeordneten gingen sehr sorgsam mit den Fragen und Anregungen um und haben in der einen oder anderen Frage zugestanden, dass für sie neue Aspekte zum Vorschein gekommen sind und auch die eine oder andere Initiative aus dem Hohen Haus zu erwarten ist.

Klar war bei allen Beteiligten, dass mit dem Hintergrund des demographischen Wandels alle Anstrengungen unternommen werden müssen, die ausländischen Mitbürger in unsere Gesellschaft noch stärker zu integrieren. Genau dies ist auch Sinn und Aufgabe des Seminars "Integration ist uns wichtig", das zur Zeit im Landkreis Neunkirchen und mit der Stadt Neunkirchen durchgeführt wird.

Dr. Riemann von der Landtagsverwaltung erklärte die Gepflogenheiten und die Arbeitsweise des Hohen Hauses. Dieser Besuch im saarländischen Landtag hat den Frauen neue Eindrücke und Kenntnisse vermittelt und sie in ihrem Bemühen bestärkt, in der Integrationsfrage einen wichtigen Beitrag leisten zu können.

Der Abschluss des Seminares wird am 27.Juni in Neunkirchen mit der Übergabe der Zertifikate zünftig gefeiert, mit Liedern, Tänzen, leckeren Speisen aus unterschiedlichen Ländern.

Das Seminar ist vom Deutschen Frauenring, Landesgruppe Saar und der Landesarbeitsgemeinschaft PRO EHRENAMT iniitiiert worden und findet jetzt schon zum dritten Mal statt.


Seminar 2012: Integration ist uns wichtig!

Das ist die Frauengruppe aus sieben verschiedenen Nationen zum Auftakt des Seminars

Im Jahr 2011 haben wir zweimal sehr erfolgreich dieses Seminar angeboten.

Jetzt gehen wir in Neunkirchen in einen drittes Seminar. Die Landesregierung, der Bürger-Landkreis Neunkirchen, die Stadt Neunkirchen sind diesmal mit im Boot, wenn es darum geht ausländische Frauen mit unseren gesellschaftlichen Bedingungen vertraut zu machen.

Die organisatorische Verantwortung vor Ort liegt bei Doris Eisenbeis, der Frauenbeauftragten, und Zeljko Cudina, dem Integrationsbeauftragten der Stadt Neunkirchen.

Die inhaltliche Gestaltung liegt in Absprache mit den Partnern im Wesentlichen bei dem Deutschen Frauenring, Landesverband Saar und bei PRO EHRENAMT.

Der neue Lehrgang beginnt am 16.April und wird im Juni abgeschlossen sein, es sind insgesamt zehn Sitzungstermine, ein interessantes Programm.

Ausschreibung

Anmeldung   


Abschlussfest im November 2011

„Es ist uns nicht egal, wie wir hier in Deutschland leben“ sagte  Tatjana Hempel aus Kasachstan und Irina Rust aus Usbekistan schloss sofort an „Wir wollen diese Gesellschaft mitgestalten“, diese Aussage von Teilnehmerinnen am Ende des zweiten Seminars „Integration ist uns wichtig“ war der Haupttenor und bezeichnend für die Stimmung und Atmosphäre bei diesem Pilotprojekt in Saarbrücken.

Zwölf Frauen haben sich auf den Weg gemacht, neue Erfahrungen, Kenntnisse und Erlebnisse unter einer zunächst nicht vertrauten Umgebung zu machen. Die Frauen aus unterschiedlichen Ländern haben besonderes Engagement gezeigt, haben für eine angenehme Atmosphäre in der Gruppe gesorgt, haben Selbstvertrauen und deutliche Verbesserung ihrer Deutschkenntnisse verspürt. Ein anspruchsvolles Programm mit Besuchen bei den Integrationsbeauftragten, bei der Asko-Stiftung, im Landtag, bei der Europa-Union, in einer Grundschule und einer Gesamtschule, bei der Anerkennungsstelle für ausländische Abschlüsse und einige wichtige Seminare zur Kommunikation und zum Zeitmanagement waren so gehaltvoll, dass die Frauen mit den deutschen Lernpartnerinnen einfach nur voll des Lobes waren. Ein Seminartag bei der Europäischen Akademie in Otzenhausen zum Thema Nachhaltigkeit und die Sinnsuche mit Pfarrerin  Johanna Wittmann  sowie der Stadtexkursion durch die Winkel der Hauptstadt waren diesmal die High-Lights. Einige wichtige Themen sind diesmal dazu gekommen. Viel mehr Durchblick und Übersicht haben die Teilnehmerinnen jetzt zum Thema Migration und Integration gefunden. Es gilt aber auch einiges kritisch zu hinterfragen. (siehe nachfolgende Fragen und kritischen Anmerkungen) 


Kritische Fragen

Kritische Fragen und Probleme bestehen

Warum gibt es kein Wahlrecht für ausländische Mitbürger im kommunalen Bereich?

  • Die doppelte Staatsbürgerschaft für Menschen mit Migrationshintergrund wird unterschiedlich geregelt:   Italien, Polen, Türkei)
  • Beim Bewerbungsverfahren sollten die Unterlagen anonym eingereicht werden. Beurteilung neutral!
  • Im öffentlichen Dienst, bei Beamten und Angestellten (Lehrer, Polizeibeamter, Ausländerbehörde) sollten viel mehr Menschen mit Migrationshintergrund eingestellt werden
  • Das neue Gesetz zur verbesserten Anerkennung ausländischer Abschlüsse soll zu einer Prüfung innerhalb von drei Monaten führen?!?
  • Ausländische Spezialisten werden händeringend gesucht, aber die „Deutschen“ mit Integrationshintergrund finden als Fachleute keine Anstellung. Einerseits will man die Menschen – wegen des demographischen Wandels – händeringend in den Arbeitsmarkt eingliedern, andererseits behandelt man die Menschen mit Migrationshintergrund wie Menschen zweiter Klasse!
  • Die jungen Menschen müssen über Bildung eine gleichwertige Chance erhalten, sie werden auf dem Arbeitsmarkt gebraucht!
  • Die junge Generation der Migranten wendet sich vom Staat ab, ist unzufrieden, hat kein Interesse, sich politisch zu betätigen oder sich in unserer Gesellschaft zu engagieren.
  • Allianz für Fachkräftesicherung (8 Punkte-Strategie) und wie sieht die Umsetzung aus?
  • Voraussetzung für gleiche Bildungschancen ist die deutsche Sprache, schon im Kindergarten, in der Grundschule (in der Schule deutsch sprechen, zuhause die Muttersprache!)
  • 45 Prozent der ausländischen Kinder haben keine richtige berufliche Ausbildung
  • Wie hoch ist der Anteil an Ausländern in den städtischen Parlamenten?
  • Die Beteiligung an den politischen Rechten und Pflichten ist für die „Ausländer“ nur über den Integrationsbeirat gewährleistet (der hat aber keine Befugnisse und Rechte) Integrationsbeirat hat Alibifunktion.
  • Wer die deutsche Staatsangehörigkeit als Ausländer annimmt, muss aus dem Integrationsbeirat ausscheiden (hier müsste ein Bleiberecht und politische Einflussnahme weiter möglich sein)
  • In den politischen Parteien ist der Bestand an „Ausländern“ viel zu gering. Ausländer stellen 25 Prozent der Bevölkerung, sind in den Parlamenten aber nicht vertreten.
  • Das ehrenamtliche Engagement in den Migrantenorganisationen wird nicht gesehen. Diskrimierung der ehrenamtlichen Arbeit.

Seminare für Migrantinnen 2011

 Ehrenamtliches und freiwilliges Engagement ist in unserer Gesellschaft wichtig, wird in unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen aber unterschiedlich erlebt und gelebt.

Junge Menschen haben einen anderen Zugang zur gesellschaftlichen Teilhabe als ältere Menschen,

  • Frauen setzen sich anders ein als Männer.
  • Menschen mit Migrationshintergrund sind meist – wie auch deutsche Gruppen – sehr auf sich fokussiert.

Genau da setzen wir mit diesem Seminar „Integration ist uns wichtig!“ an.
Dabei können und wollen wir Grenzen überschreiten und einen wichtigen Beitrag zur Integration von Frauen aus unterschiedlichen Herkunftsländern leisten. Dazu gehören ganz bewusst auch deutsche Lernpatinnen, die in diesem Prozess hilfreich zur Seite stehen können.

Es geht im Wesentlichen um besseres Kennenlernen, Abbauen von Vorurteilen und Kommunikationsschwierigkeiten, aber auch um Beratung und Unterstützung von Frauen in ihren spezifischen Lebenslagen. Wir wollen die Teilnehmerinnen dieses Seminars zukunftsfähig machen für unsere Gesellschaft und auch nach dem Seminar weiter unterstützen und betreuen. Dabei wollen wir die Traditionen aus den Herkunftsländern kennenlernen, aber auch den Blick auf die Zukunftsplanung in unseren Gesellschaftsbereichen richten.
Wir wollen in diesem komplexen Prozess den Frauen beistehen, ihre Deutschkenntnisse verbessern und sie in unserer saarländischen Gesellschaft – in all ihren Facetten – heimisch werden lassen.

Die Federführung für diesen Integrationsprozess haben der Deutsche Frauenring, Landesverband Saar und die Landesarbeitsgemeinschaft PRO EHRENAMT und die Integrationsbeauftragte der Stadt Völklingen übernommen. Ganz bewusst haben wir aber ein Netzwerk von Institutionen und Organisation mit ins Boot genommen, um
einen harmonischen und umfassenden Beitrag zur Integration der Frauen leisten zu können.

Das Seminar wird im Rahmen des Bundesmodellprojekts Freiwilligendienste aller Generationen (Träger ist PRO EHRENAMT) durchgeführt. Ein pauschaler Auslagenersatz für die teilnehmenden Frauen ist vorgesehen.
In der Anlage schicken wir unser Konzept für diese Ausbildung zu und freuen uns auf Anmeldungen von Frauen aus verschiedenen Ländern (maximale Beteiligung einer Nationengruppe von drei Frauen). Wir haben insgesamt fünf deutsche bzw. deutschsprachige Frauen als Lernpatinnen vorgesehen. Die Gruppenstärke soll zwischen 15 und 25 Teilnehmerinnen liegen.
Alle teilnehmenden Frauen erhalten zum Abschluss des Seminars ein Zertifikat.
Machen Sie bitte in Ihrem Freundes- und/oder Bekanntenkreis auf dieses Seminar aufmerksam.


Die Gruppe der Frauen bei der Übergabe der Zertifikate Sparkassenpräsident Schumann, Frau Kelter vom Frauenring und Herr Müller von PRO EHRENAMT im Gespräch

Seminarunterlagen "Integration ist uns wichtig!"


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