Pro Ehrenamt - Newsdetail

Bürgerfest des Bundespräsidenten

Vertreter unserer Mehrgenerationenhäuser hatten die große Ehre



Die Leiterinnen der saarländischen MGH's vor dem Brandenburger Tor

Am 11. Und 12. September fand in Berlin das Bürgerfest des amtierenden Bundespräsidenten Joachim Gauck statt. Zur Eröffnung des Festes am 11. September hatte der Bundespräsident Bürgerinnen und Bürger persönlich eingeladen, die sich in besonderem Maße für andere Menschen oder gesellschaftliche Anliegen engagieren. Zu den ca. 4000 geladenen Gästen zählten auch die Koordinatorinnen und Koordinatoren der 450 bundesweiten Mehrgenerationenhäuser (MGH), die im Aktionsprogramm des BMFSFJ aktiv sind.

Im Vorfeld des Bürgerfestes fand für die Koordinatorinnen und Koordinatoren ein Fachkongress statt, den Familienministerin Manuela Schwesig eröffnete. Themen wie „Rahmenbedingungen des Ehrenamts“ „Wirkungen des Freiwilligen Engagements“ und „Wohlbefinden der Engagierten, persönliche Grenzen und Unterstützungsmöglichkeiten“ wurden referiert und diskutiert. Wichtig war auch die Möglichkeit zum Austausch der MGH’s untereinander. Die Moderation des Fachkongress‘ übernahm Dr. Eckhart von Hirschhausen, was für eine „gesunde“ und nette Atmosphäre  sorgte.

Für die Koordinatorinnen und Koordinatoren der saarländischen Mehrgenerationenhäuser Saarbrücken, Saarlouis, Merzig, Homburg-Erbach, und Neunkirchen, war danach die Teilnahme an dem  anschließenden Bürgerfest eine große Ehre. In seiner Rede der Bundespräsident das besondere Engagement der anwesenden Gäste. Insbesondere hob er die große Hilfsbereitschaft für die Flüchtlinge hervor. „Was wäre Deutschland ohne all die Menschen, die sich verantwortlich fühlen und kümmern“, so Gauck. Ohne deren Unterstützung wäre auch die Flüchtlingskrise in dieser Form nicht zu bewältigen. Sie leisten einen unverzichtbaren Beitrag, da Städte, Kommunen und Bundesländer angesichts des enormen Flüchtlingszustroms überlastet sind.

In den saarländischen MGH’s ist die Unterstützung von Flüchtlingen aktuell ein großes und intensives Aufgabenfeld. In den  einzelnen Häusern helfen Ehrenamtliche mit Sprachunterricht, bei Behördengängen, Arztbesuchen, bei der Wohnungssuche, Berufsorientierung und Vielem mehr.

 

 





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