Viel Trubel beim Marktplatz für gute Geschäfte

35 Projekte sind in 60 Minuten vereinbart worden - tolles Ergebnis



Buntes Treiben und viel Engagement

Zum vierten Mal haben sich Unternehmen und Ehrenamt-Organisationen zu diesem Marktplatz-Treffen im VHS-Zentrum in Saarbrücken getroffen. Und wieder mit durchschlagendem Erfolg. Alle Teilnehmer sind begeistert von dieser Methode, 35 Vereinbarungen sind in diesem Jahr herausgekommen.

Auf dem Marktplatz treffen sich Menschen, um gegenseitige Vereinbarungen zu treffen. Ein reiches Angebot trifft auf vielfältige Nachfrage – die Chancen sind groß, ein passendes Angebot bzw. einen interessierten Abnehmer zu finden.

Nach diesem Prinzip funktioniert auch der Marktplatz für Unternehmen und Gemeinnützige. Unternehmen mit der Bereitschaft zum gesellschaftlichen Engagement und gemeinnützige Organisationen können sich gegenseitig einiges bieten: Material und Sachleistungen, Mitarbeiter- und Freiwilligenengagement, Know-how und Kontakte. Der Marktplatz bringt die Menschen beider Seiten ins Gespräch. Das Gesprächsthema: Wie können wir uns gegenseitig unterstützen?
Das Ziel: viele „Gute Geschäfte” – und wichtig: alles ohne Geld!

Der Marktplatz-Ablauf

In anregender Atmosphäre bringen Unternehmen und Gemeinnützige Angebot und Nachfrage zusammen. Thematische „Handelsecken“ und sogenannte „Makler“ erleichtern die Gesprächsaufnahme. Sobald sich zwei Handelspartner einig sind, gehen sie zu einem der „Marktplatznotare“ und treffen dort eine Verabredung zur gegenseitigen Unterstützung.

Beispiele für angebahnte Projkte sind z.B. 

  • Eine Projektentwicklungsgesellschaft spendet einer gemeinnützigen Organisation eine komplette Büroeinrichtung und erhält als Gegenleistung einen Workshop über Konfliktmanagement.
  • Eine Unternehmensberatung bietet Unterstützung bei der Strukturierung von Geschäftsführungsaufgaben an. Zum Dank bietet die gemeinnützige Organisation Workshops zu Erziehungsthemen an.
  • Ein Apothekenverband stellt einer Wärmestube ein Erste-Hilfe-Paket zusammen. Die ambulante Anlaufstelle bedankt sich mit einem Mittagessen für die Mitarbeiter.
  • Eine Bank stellt einem Jugendzentrum 10 Monitore und einen Laserdrucker zur Verfügung. Dieses revanchiert sich mit einem Fotomontagemodul.
  • Eine Werbeagentur kümmert sich um die Gestaltung und Produktion von Menükarten zum internationalen Kochabend. Als Gegenleistung werden die Mitarbeiter der Werbeagentur zu dieser Veranstaltung eingeladen.
  • Ein Radiosender bietet einem Jugendzentrum Radiowerbung an. Die Jugendlichen bedanken sich mit freiwilliger Unterstützung bei Events.
  • … und viele weitere Kooperationen.

 

 

 

 




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