Integrations-Diskussion im Landtag

Die Teilnehmer des Seminars "Integration ist uns wichtig", die sich momentan mit dieser Thematik intensiv beschäftigten, waren zu Besuch im Landtag des Saarlandes



Die Frauengruppe aus Neunkirchen vorm saarländischen Landtag

25 Seminar-Teilnehmerinnen waren sehr angetan von der intensiven Diskussionen mit den Landtagsabgeordneten Gisela Rink (CDU). Gisela Kolb (SPD), Prof. Bierbaum (Linke) und Michael Hilberer (Piraten). Vielfältig waren die Fragen und Probleme der Frauen aus unterschiedlichen Ländern wie die Frage nach der Anerkennung von Bildungs- und Berufsabschlüssen, der Staatsbürgerschaft, der Sprachförderung im Kindergarten und der Grundschule, der Fördermöglichkeiten der Jugendlichen, Vorurteile gegenüber Ausländern, dem Wahlrecht für ausländische Mitbürger und die Bedeutung des Integrationsbeirates.

 Die Landtagsabgeordneten gingen sehr sorgsam mit den Fragen und Anregungen um und haben in der einen oder anderen Frage zugestanden, dass für sie neue Aspekte zum Vorschein gekommen sind und auch die eine oder andere Initiative aus dem Hohen Haus zu erwarten ist.

Klar war bei allen Beteiligten, dass mit dem Hintergrund des demographischen Wandels alle Anstrengungen unternommen werden müssen, die ausländischen Mitbürger in unsere Gesellschaft noch stärker zu integrieren. Genau dies ist auch Sinn und Aufgabe des Seminars "Integration ist uns wichtig", das zur Zeit im Landkreis Neunkirchen und mit der Stadt Neunkirchen durchgeführt wird.

Dieser Besuch im saarländischen Landtag hat den Frauen neue Eindrücke und Kenntnisse vermittelt und sie in ihrem Bemühen bestärkt, in der Integrationsfrage einen wichtigen Beitrag leisten zu können.

Der Abschluss des Seminares wird am 27.Juni in Neunkirchen mit der Übergabe der Zertifikate zünftig gefeiert, mit Liedern, Tänzen, leckeren Speisen aus unterschiedlichen Ländern.

Das Seminar ist vom Deutschen Frauenring, Landesgruppe Saar und der Landesarbeitsgemeinschaft PRO EHRENAMT iniitiiert worden und findet jetzt schon zum dritten Mal statt.




Diese Seite auf Facebook teilen


 
© 2011 PRO EHRENAMT > Startseite > Pro Ehrenamt > Aktuelles