Mit besten Grüßen in die Festtage und das Neue Jahr

Zeit der Besinnung und Einkehr zu neuen Taten und Schritten


Liebe Mitglieder, 

liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,

liebe Vorstandsmitglieder,

sehr geehrte Förderer des Ehrenamtes ,

wieder geht ein ereignisreiches Jahr zu Ende und wieder denken wir angestrengt, und oft schon mit Ängsten, an das Neue, die neuen - schon längst geplanten Aufgaben, Vorhaben, Projekte.

Wir lassen uns keine Ruhe; hetzen, sobald die Feiertage vorbei sind, weiter – auch im Ehrenamt.

...Und jammern, dass alles nur noch hektisch ist, zu viel von uns erwartet wird, die Verantwortung zu groß und die Anerkennung zu gering. Die Reihe der Klagen sind unendlich. 

Aber wer ist Schuld an unserem Jammer?  --- Meist wir selbst.

Das Streben nach dem „großen Wurf“ macht uns unruhig. Wenn das ganz Große, das die Anerkennung, den Erfolg, die Förderung bedingt, nicht gelingt, fühlen wir uns unnütz, nicht am rechten Ort, oder gar als Versager. Und wir ziehen uns zu gerne auch den Schuh an und geben oft zu früh auf.

Lassen Sie mich an der Stelle an den aktuellen Wahlspruch in unserem Land erinnern:

„GROSSES ENTSTEHT IM KLEINEN“.

Hat doch alles Große seine Wurzeln im tausendfach Kleinen. Ohne die Zuarbeitung vieler Hände, Ideengeber, Unterstützer kann Großes erst gar nicht entstehen.

An der Stelle denke ich sehr an unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, an unsere Vorstände im ganzen Land, an die Arbeit in unseren Mitgliedsvereinen, an unsere Förderer.

Sie alle tragen mit ihren abertausendfachen scheinbar kleinen Einsätzen zum Image des Ehrenamtes bei und sind somit die Baumeister für die Verwirklichung der großen Architektenentwürfe.

Dies kommt auch sehr schön in einem evangelischen Kinderlied zum Tragen, das uns bei PRO EHRENAMT zur Losung geworden ist:

Viele, kleine Leute,

an vielen kleinen Orten,

die viele, kleine Schritte tun

können das Gesicht der Welt verändern.

In diesem Sinne stelle ich die kirchliche Jahreslosung an das Ende des scheidenden und den Anfang des Neuen Jahres: 

Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob (Römer15,7)

Dazu hat Luther erklärt, dass  „Gott will, dass einer dem anderen zum Guten gefalle, zur Erbauung und nicht zur Vernichtung“…also eine Jede und ein Jeder nach seinen Fähigkeiten und Möglichkeiten.

Mögen diese Gedanken uns helfen, unser Tun im auslaufenden Jahr positiv zu sehen und uns an unsere großen Vorhaben mit einer gewissen Gelassenheit und einem Quäntchen Mut zur Lücke heranzugehen. 

So danke ich Ihnen allen im Namen des Vorstandes der Landesarbeitsgemeinschaft PRO EHRENAMT für Ihren ehrenamtlichen und in vielerlei Hinsicht unterstützenden Einsatz an vielen Orten mit vielen Händen und der Vielfalt an guten Ideen und Werken.

Ich wünsche Ihnen und allen, die Ihnen nahe stehen, gesegnete Christfesttage und ein besinnliches Jahresende, ein fried- und hoffnungsvolles Neues Jahr und uns allen miteinander ein gutes Gelingen aller unserer kleinen und großen Vorhaben. 

Ulrike Heydt, 1.Vorsitzende

Landesarbeitsgemeinschaft PRO EHRENAMT e.V.




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